
Nick Carter von Castle Island Ventures ist der Ansicht, dass die Bitcoin-Blockchain und andere auf PoW basierende Kryptowährungen tatsächlich durch Quantencomputer bedroht werden.
Castle Island Ventures ist überzeugt, dass Quantencomputer tatsächlich eine Bedrohung für Bitcoin und andere PoW-basierte Kryptowährungen darstellen. Solange Entwickler keine Maßnahmen zum Schutz ihrer Blockchains ergreifen, werden Investoren ihre Gelder in Ethereum investieren.
Dies wird ETH helfen, einen neuen Preisrekord zu erreichen.
Nick Carter, Partner bei Castle Island Ventures, glaubt, dass Ethereum von Bitcoins Anfälligkeit für Quantensicherheit profitieren wird.
„Die elliptische Kurvenkryptographie wird bald ausgedient haben. Ob es in drei oder zehn Jahren so weit ist, spielt keine Rolle. Es ist klar, dass es so weit sein wird, und wir müssen diese Tatsache akzeptieren. Entscheidend ist, wie schnell Blockchain-Entwickler die Notwendigkeit erkennen, die Kryptographie, auf der ihre Netzwerke basieren, anzupassen. Dafür müssen sie die Funktionsweise dieser Systeme grundlegend überdenken“, schrieb Carter.
Die Ethereum-Entwickler um Buterin haben bereits einen Blockchain-Entwicklungsplan bis 2029 angekündigt, der den Schutz des Netzwerks vor Quantencomputern priorisiert. Führende Vertreter des Bitcoin-Ökosystems haben jedoch noch keine konkreten Schritte in diese Richtung bekannt gegeben, und das von der Finanzdienstleistungsfirma Strategy ins Leben gerufene Programm „Bitcoin Security“ hat bisher keine Früchte getragen.
Wenn die Bitcoin-Entwickler weiterhin untätig bleiben, glaubt Nick, dass dies Ethereum in die Hände spielen wird. Die Bedrohung der Bitcoin-Blockchain wird einige Investoren dazu veranlassen, ihr Kapital in Ethereum umzuschichten, das vor Quantencomputern geschützt ist. In diesem Fall dürfte der ETH/BTC-Wechselkurs steigen und das Allzeithoch von 0,156 BTC aus dem Juni 2017 voraussichtlich übertreffen.
