Analyst: Risiko eines Bitcoin-Crashs wie 2022 minimal

Аналитик: Риск обвала биткоина как в 2022 году минимален

Der Analyst und Autor von „The Age of Bitcoin and the Great Harvest“, Adam Livingston, schätzte die Wahrscheinlichkeit einer Wiederholung des Szenarios von 2022 für Bitcoin als gering ein und verwies auf eine reifere Marktstruktur.

Seinen Berechnungen zufolge ist die Bitcoin-Volatilität in den letzten elf Jahren kontinuierlich gesunken. Dieser Trend verringert die Wahrscheinlichkeit einer Wiederholung des starken Preisverfalls von 2022 – von 47.000 US-Dollar auf 16.600 US-Dollar.

„Während die durchschnittliche annualisierte Volatilität über 90 Tage in den Jahren 2018/19 bei 77,4 % lag, ist sie heute auf 47,4 % gesunken. Dies entspricht einer Reduzierung der Schwankungsbreite um 39 %. Die Bitcoin-Volatilität sinkt im Durchschnitt um 2,71 Prozentpunkte pro Jahr“, erklärte Livingston.

Zur Risikobewertung nutzte der Analyst ein geometrisches Brownsche Bewegungsmodell (GBM). Die Berechnungen ergaben, dass die Wahrscheinlichkeit eines Rückgangs von 77 % – dem gleichen Rückgang wie im Jahr 2022 – im Vergleich zum vorherigen Marktzyklus um etwa das 30-Fache reduziert wurde.

„Die aktuelle Wahrscheinlichkeit eines solchen Einbruchs liegt bei etwa 0,19 %. Bei einer realisierten Volatilität von derzeit 44,2 % wird die Wahrscheinlichkeit eines signifikanten Rückgangs im nächsten Jahr auf 0,28 % geschätzt. Zum Vergleich: Vor dem Rückgang im Jahr 2022 lag dieser Wert bei über 13,25 %“, erklärte der Experte.

Seinen Schätzungen zufolge gehören die Höchststände der Volatilität, die während der Pandemie 139,4 % erreichten, der Vergangenheit an. Die Obergrenze der Schwankungen sinkt allmählich und stabilisiert sich bei etwa 47 %.

Livingston identifizierte mehrere Faktoren, die zu einer geringeren Volatilität beitragen:

  • Kapitalzuflüsse über Spot-ETFs und Unternehmensreserven;

  • erhöhte Liquidität, wodurch starke Preisschwankungen erschwert werden;

  • Eine Erhöhung der Kapitalisierung, wodurch der Vermögenswert widerstandsfähiger gegen Schwankungen wird.

Seiner Ansicht nach hat Bitcoin seinen Status als makroökonomisches Instrument gefestigt. Er bezeichnete die Erwartungen eines Preisrückgangs auf 35.000 US-Dollar als auf überholten Marktmodellen basierend.

Zuvor hatte Michael van de Poppe, Gründer des Beratungsunternehmens MN Trading, erklärt, dass Bitcoin nach dem Rückgang im Februar höhere Tiefststände erreicht, was auf eine Stärkung der Marktstruktur hindeuten könnte.

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