David Sachs verlässt seinen Posten als Krypto-Zar im Weißen Haus.

Der Unternehmer David Sachs hat seine 130-tägige Amtszeit als Sonderberater von Donald Trump für KI und digitale Vermögenswerte beendet. Der ehemalige „Krypto-Zar“ ist laut Bloomberg zum Co-Vorsitzenden des Präsidentenrats für Wissenschaft und Technologie (PCAST) ernannt worden.

„Indem ich weiterhin als Co-Vorsitzender von PCAST tätig bin, kann ich nicht nur zu KI-Themen beratend zur Seite stehen, sondern auch zu einem breiteren Spektrum an Technologiethemen“, sagte er.

Der Rat wurde im Januar 2025 per Präsidialerlass eingerichtet, und am Tag zuvor hatte Trump seine erste Zusammensetzung genehmigt.

Zusammen mit Sachs wurde Seniorberater Michael Kratsios zum Co-Vorsitzenden ernannt. PCAST umfasst 13 führende Persönlichkeiten aus der Technologiebranche, darunter Jensen Huang (Nvidia), Mark Zuckerberg (Meta), Lisa Su (AMD), Larry Ellison (Oracle), Marc Andreessen (Andreessen Horowitz) und Michael Dell (Dell Technologies).

Der einzige Vertreter der Kryptoindustrie im Rat war Fred Ersam, Mitbegründer der Kryptobörse Coinbase und des Risikokapitalfonds Paradigm.

Sachs sagte, eine der Hauptaufgaben von PCAST sei die Vereinheitlichung der US-KI-Strategie auf Bundes- und Regionalebene.

„Derzeit regeln die 50 Bundesstaaten diesen Bereich unterschiedlich, wodurch ein Flickenteppich entsteht, in dem es für Innovatoren schwierig ist, die Vorschriften einzuhalten. Deshalb forderte der Präsident einheitliche Regeln“, erklärte er.

Sachs wird sich weiterhin mit Kryptowährungen befassen.

Im Dezember 2024 ernannte der US-Präsident Sachs zum ersten Beauftragten des Weißen Hauses für virtuelle Vermögenswerte und künstliche Intelligenz. Vor seinem Amtsantritt gab der Unternehmer an, Kryptowährungen besessen zu haben, diese aber vor Beginn seiner Tätigkeit in der Regierung vollständig verkauft zu haben.

Eine seiner Aufgaben war die Ausarbeitung des regulatorischen Rahmens für die Branche. Sachs unterstützte die Task Force des Präsidenten für digitale Vermögenswerte bei der Veröffentlichung eines Berichts im Juli mit Empfehlungen zur Regulierung der Branche.

Der Unternehmer spielte auch eine Rolle bei der Verabschiedung des auf Stablecoins fokussierten GENIUS Act. Nun setzt er sich weiterhin für den marktführenden CLARITY Act ein.

Laut Quellen von Fox Business wird Sachs zwar weiterhin der „Krypto- und KI-Zar“ bleiben, jedoch mit erweiterten Befugnissen.

Erinnern wir uns daran, dass Trump Ende Januar 2026 den „kryptowährungsfreundlichen“ Kevin Warsh für den Posten des Fed-Vorsitzenden nominierte.

No votes yet.
Please wait...

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *