
In einem Interview mit Fox Business auf der PIF-Konferenz in Miami kritisierte Ripple-CEO Brad Garlinghouse die Vorgehensweise früherer US-Regierungen gegenüber Kryptowährungen scharf und sagte, die neuen Bestimmungen stellten einen „Wendepunkt“ für die Branche dar.
Garlinghouse bezeichnete die Haltung der Biden-Regierung zu Krypto-Assets ausdrücklich als einen „sinnlosen Krieg“.
Garlinghouse behauptete, die Biden-Regierung habe in den vergangenen vier Jahren unfairen Druck auf die Kryptoindustrie ausgeübt. Er interpretierte dies als Widerstand gegen den technologischen Fortschritt und sagte: „Kryptowährung ist digital. Es ist, als würde man sagen: ‚Wir mögen E-Mails nicht, also bekämpfen wir sie.‘ Das hat für mich nie Sinn ergeben.“
Garlinghouse argumentierte, dass die Securities and Exchange Commission (SEC) und ihr ehemaliger Vorsitzender Gary Gensler in einen „Rechtsstreit“ verwickelt seien, anstatt Regeln aufzustellen, und dass diese Politik Unternehmen dazu zwinge, die Vereinigten Staaten zu verlassen.
Vor acht Tagen begrüßte Garlinghouse die gemeinsame Erklärung der SEC und der CFTC, in der 16 digitale Vermögenswerte als „Rohstoffe“ definiert wurden, als wichtigen Schritt, betonte aber, dass die eigentliche Lösung in einem Gesetz des Kongresses liege. Der CEO zeigte sich weiterhin optimistisch hinsichtlich des Clarity Act und prognostizierte, dass dieser bis Ende Mai in Kraft treten könnte.
Er argumentierte, dass Rechtssicherheit die Mauer der Angst einreißen würde, die große Banken, insbesondere in den USA, vom Markteintritt abgehalten habe.
Garlinghouse erklärte, dass sich das Geschäftsmodell von Ripple unabhängig von den Schwankungen auf dem Kryptowährungsmarkt entwickelt habe und dass zwei große Akquisitionen im vergangenen Jahr (Ripple Treasury und Ripple Prime) die Erwartungen deutlich übertroffen hätten.
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Garlinghouse erklärte, dass Stablecoins eine Schlüsselrolle bei der Integration von Kryptowährungen in das etablierte Finanzsystem spielen. Er bezeichnete dies, wie Analysten der Citibank es ausdrücken, als einen „ChatGPT-Moment“ für Kryptowährungen und merkte an, dass die Möglichkeit, grenzüberschreitende Zahlungen dank Stablecoins in Sekundenschnelle statt in drei bis fünf Tagen abzuwickeln, eine erhebliche Nachfrage im institutionellen Sektor geschaffen hat.
Garlinghouse erklärte, dass $XRP dank seiner niedrigen Kosten, Geschwindigkeit und Energieeffizienz weiterhin die Zahlungssysteme revolutioniere, und hob die wachsende Zahl praktischer Anwendungsfälle hervor, wie beispielsweise das Grundbuchamt von Dubai, das das $XRP- Ledger (XRPL) verwendet, und die Zusammenarbeit mit dem Guggenheim Museum.
Garlinghouse schloss mit der Feststellung, dass 2026 ein „Rekordjahr“ für Ripple sein werde und dass das Unternehmen weiterhin die Kluft zwischen traditionellem Finanzwesen und dezentralem Finanzwesen (DeFi) überbrücken werde.
Dies ist keine Anlageberatung.
