
Die jüngsten Entwicklungen rund um den bevorstehenden Spot-Bitcoin-ETF von Morgan Stanley haben in der Branche Aufmerksamkeit erregt.
Laut dem aktualisierten S-1-Antrag der amerikanischen Investmentbank wird der Fonds, der unter dem Tickersymbol „MSBT“ gehandelt werden soll, eine Verwaltungsgebühr von lediglich 0,14 % (14 Basispunkte) erheben. Dies stellt einen deutlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Produkten auf dem Markt dar.
Der ETF-Analyst Eric Balchunas von Bloomberg bezeichnete die Gebührenstruktur als „schockierend“ und merkte an, dass der ETF von Morgan Stanley das günstigste Produkt unter den bestehenden Bitcoin-Spot-ETFs werden könnte. Laut Balchunas erleichtert diese Preispolitik Beratern die Auswahl eines Produkts aus dem umfangreichen Vermögensverwaltungsnetzwerk der Bank und könnte potenziell einen Zustrom externer Investoren anziehen. Der Analyst gab außerdem an, dass die ETF-Einführung innerhalb der nächsten zwei Wochen erfolgen könnte.
Ein weiterer Bloomberg-Analyst, James Seyffarth, bezeichnete den Schritt als „bedeutend“. Seyffarth merkte an, dass die Gebühr von 0,14 % eine aggressive Preispolitik für den Sektor darstelle und prognostizierte, dass der ETF-Handel Anfang April beginnen könnte.
Wird der ETF genehmigt, wäre Morgan Stanley die erste große US-Bank, die einen Bitcoin-Spot-ETF direkt emittiert. Dies gilt als wichtiger Meilenstein für die Integration von Krypto-Assets in traditionelle Finanzinstitute und könnte den Gebührenwettbewerb auf dem ETF-Markt weiter verschärfen.
*Dies ist keine Anlageberatung.
