Bitcoin testete die 65.000-Dollar-Marke.

Am 30. März fiel der Bitcoin-Kurs auf 65.112 US-Dollar und erreichte damit den niedrigsten Stand seit Ende Februar. Vor Beginn des asiatischen Handels erholte sich der Kurs wieder auf 67.400 US-Dollar.

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Stundenchart von Binance BTC/USDT. Quelle: TradingView.

Altcoins stützten die lokale Erholung: Ethereum stieg auf 2042 US-Dollar, Solana auf 83,40 US-Dollar und XRP auf 1,35 US-Dollar. Im Wochenchart bleibt das Gesamtbild jedoch bärisch. Ausnahmen bilden ETH und TRX, die um 0,3 % bzw. 5 % zulegten.

Quelle: CoinGecko.

Der Kryptomarkt steht aufgrund eines negativen makroökonomischen Umfelds und steigender Rohstoffpreise unter Druck. Der Preis für Brent-Rohöl ist auf 115 US-Dollar pro Barrel gestiegen, während die Preise für Industriemetalle ebenfalls zulegen. Asiatische Aktienmarktindizes sind um mehr als 3 % gefallen. Steigende Rohstoffpreise erhöhen das Inflationsrisiko und lassen Anleger daran zweifeln, ob die US-Notenbank (Fed) ihren Leitzins bald senken wird.

Unterdessen erreichte die Anzahl der Long-Positionen im BTC/USD-Paar an der Bitfinex-Börse 79.343. Dies ist der höchste Wert seit November 2023.

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Quelle: CoinDesk, TradingView.

Historisch gesehen hat diese Kennzahl als Kontraindikator fungiert, erklärte CoinDesk-Analyst Omkar Godbowl. Aufwärtsdynamik geht oft mit lokalen Preishöchstständen einher, gefolgt von starken Rückgängen. Die aktuelle Anhäufung von Long-Positionen deutet auf ein hohes Risiko einer Konsolidierung im Bereich von 65.000 bis 75.000 US-Dollar hin, die in einem starken Ausverkauf enden könnte.

Der Onchain-Analyst Willy Wu geht davon aus, dass Bitcoin im Bereich zwischen 46.000 und 54.000 US-Dollar seinen Boden finden wird. Der CVDD -Wert liegt aktuell bei 45.500 US-Dollar.

Wu warnte außerdem davor, dass ein mögliches Ende des globalen Aufwärtstrends an den Aktienmärkten die Kurse von Kryptowährungen noch weiter sinken lassen könnte.

Joao Wedson, Gründer der Plattform Alphractal, bestätigte diese Prognose. Der Experte stellte einen deutlichen Rückgang der Verkaufspreise von Vermögenswerten bei kurzfristig orientierten Anlegern fest.

Seinen Berechnungen zufolge hat sich der potenzielle Wendepunkt des Marktes auf 50.000 US-Dollar oder etwas darunter verschoben. Wedson riet Händlern, die On-Chain-Metriken genau zu beobachten und bei diesen Niveaus Alarme einzurichten.

Zur Erinnerung: Im März sagten Analysten von JPMorgan, dass Bitcoin die Iran-Krise besser übersteht als die wichtigsten Edelmetalle.

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