
Ein Experte hat auf die unklaren Regeln bezüglich Bitcoin ( $BTC ) im Basel-III-Projekt hingewiesen und die USA gewarnt.
Pierre Rochard, CEO der Bitcoin Bond Company, kritisierte die Basel-III-Regeln und sagte, sie definierten die Kapitalanforderungen für Bitcoin nicht klar.
An dieser Stelle warnte Roshar die US-Bankenaufsichtsbehörden davor, dass die Basel-III-Regeln ein ungelöstes, leeres Problem hinsichtlich der Regulierung von Bitcoin-bezogenen Aktivitäten hinterlassen.
Sie warnten davor, dass diese Unsicherheit die rechtlichen Risiken für große Banken, die mit der Verwahrung, Kreditvergabe, Lagerung und dem Handel von Bitcoin-basierten Derivaten befasst sind, erhöhen und möglicherweise zu Marktstörungen führen könnte.
In diesem Zusammenhang argumentierte Roshard in einem Schreiben an die Federal Reserve, die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) und das Office of the Comptroller of the Currency (OCC), dass die Verantwortlichen von Basel die Entwicklung und Umsetzung von Regeln nicht abschließen sollten, ohne eine klare Begründung und einen klaren Rahmen vorzulegen.
Roshar betonte außerdem, dass die Behörden ihre Position zu anderen digitalen Vermögenswerten klar dargelegt hätten und empfohlen hätten, Equity-Token ähnlich wie traditionelle Aktien zu behandeln, sich aber zu $BTC nicht geäußert hätten.
Rochard merkte an, dass die Behörden noch keine klare Erklärung dazu abgegeben haben, wie mit den Risiken im Zusammenhang mit Bitcoin umzugehen ist, und sagte: „Ohne diese Klarheit müssen die Banken selbstständig interpretieren, wie die Regeln direkt auf Bitcoin-Vermögenswerte, Bitcoin-besicherte Kredite, Verwahrungsdienstleistungen und Derivate anzuwenden sind, was die Unsicherheit in diesem Sektor erhöhen wird.“
Nach den aktuellen Bankenrichtlinien des Baseler Abkommens wird Bitcoin von Banken als sehr risikoreiches Anlagegut eingestuft. Das in den Richtlinien festgelegte Risikoverhältnis von 1250 % für Bitcoin ( $BTC) impliziert strengere Kapitalanforderungen als für nahezu alle anderen Anlageklassen. Gemäß diesen Richtlinien müssen Banken Reservevermögen in Bitcoin im Verhältnis 1:1 halten. Dies erschwert es Banken erheblich, Bitcoin in ihren Bilanzen zu halten oder Finanzdienstleistungen für Bitcoin-Unternehmen anzubieten, und behindert die Beteiligung institutioneller Anleger an Bitcoin.
Die US-Notenbank Federal Reserve hat kürzlich angekündigt, einen neuen Entwurf der Risikogewichtungsregeln des Basler Abkommens für Banken zu veröffentlichen. Nach Veröffentlichung des neuen Vorschlags soll eine 90-tägige öffentliche Konsultationsphase beginnen.
Dies ist keine Anlageberatung.
