
Analysten von QCP Capital verzeichnen die Konsolidierung der ersten Kryptowährung im Bereich von 65.000 bis 70.000 US-Dollar. Hinsichtlich der Rentabilität liegt der Vermögenswert vor Gold und Aktien.
In der asiatischen Handelssitzung fiel der Bitcoin-Kurs kurzzeitig auf 65.000 US-Dollar. Anschließend erholte er sich wieder auf 67.000 US-Dollar – diese Entwicklung setzt sich im laufenden Monat fort. Bis Samstag sinkt der Kurs aufgrund der Schließung von Margin-Positionen weiter und erholt sich mit Beginn der neuen Arbeitswoche.
Experten wiesen auf die allgemein schwache Stimmung von Privatanlegern und institutionellen Investoren hin. Um den Aufwärtstrend des Marktes wieder aufzunehmen, ist eine starke Dynamik erforderlich. Analysten erinnerten an den jüngsten massiven Ausverkauf nach dem Verfall der Quartalsoptionen. Bitcoin riskiert, den sechsten Monat in Folge im Minus zu schließen. Dies wäre die erste dreimonatige Abwärtsserie zu Jahresbeginn.
Die hohen Ölpreise halten den Inflationsdruck auf die Weltwirtschaft aufrecht. Experten sehen die makroökonomischen Turbulenzen als Argument für den Kauf von Bitcoin als unabhängigen Wertspeicher.
Händler agieren im Derivatemarkt vorsichtig. Die erwartete Volatilität hat abgenommen. Sie kaufen aktiv Optionen, um ihre Portfolios gegen mögliche Preisschocks abzusichern. Kontraktverkäufer ziehen es vor, dem Markt fernzubleiben, bis sich die Lage stabilisiert hat.
Altcoins auf historischen Tiefständen
Der Kryptomarkt leidet unter der hohen Volatilität des traditionellen Finanzmarktes. Laut einem Analysten unter dem Pseudonym Darkfost stehen Altcoins derzeit unter dem größten Druck. Einen vergleichbaren Einbruch haben sie im aktuellen Zyklus noch nicht erlebt.
Mehr als 40 % der Altcoins notieren nahe historischen Tiefständen
„Das ist sogar noch höher als im vorherigen Bärenmarkt, der seinen Höhepunkt bei rund 38 % erreichte… Doch solch extreme Underperformance kann auch sehr attraktive Chancen eröffnen.“ – von @Darkfost_Coc pic.twitter.com/XvAmKiKyyQ
— CryptoQuant.com (@cryptoquant_com) 30. März 2026
Über 40 % der Altcoins nähern sich ihren Allzeittiefs oder erreichen neue Tiefstände und übertreffen damit den vorherigen Bärenmarkt-Höchststand von 38 %.
Die makroökonomische Instabilität wirkt sich weiterhin ungünstig auf risikoreiche Anlagen aus. Der zweite Grund für den Einbruch war die massenhafte Ausgabe von Token.
Laut dem Forscher wurden insgesamt über 47 Millionen Kryptowährungen geschaffen. Davon wurden 22 Millionen auf der Solana-Blockchain, 18 Millionen im Base-Netzwerk und 4 Millionen auf der BNB-Chain ausgegeben. Das enorme Angebot verringert die Liquidität. Dies macht Altcoins anfällig und erklärt ihren deutlichen Rückstand gegenüber Bitcoin.
Darkfost fügte hinzu, dass der extreme Marktrückgang lukrative Perspektiven eröffnet. Investoren haben die Möglichkeit, fundamental starke und nachhaltige Projekte zu einem Tiefstpreis zu erwerben.
Zur Erinnerung: Analysten von JPMorgan sagten, dass Bitcoin die Iran-Krise besser übersteht als die meisten Edelmetalle.
