Die USA haben Regeln für Krypto-Investitionen in Altersvorsorgeplänen vorgeschlagen.

Das US-Arbeitsministerium hat neue Regeln für 401(k)-Altersvorsorgepläne vorgeschlagen. Die Behörde plant, die Beimischung alternativer Vermögenswerte, einschließlich Kryptowährungen, zu ermöglichen.

Die Initiative zielt darauf ab, regulatorische Unsicherheit zu verringern. Die Verantwortung von Vermögensverwaltern hängt künftig von der Qualität der Bewertung von Finanzinstrumenten ab, nicht mehr von deren letztendlicher Rentabilität. Treuhänder erhalten mehr Freiheit bei der Auswahl von Vermögenswerten, vorbehaltlich einer detaillierten Analyse von Gebühren, Liquidität und potenziellen Risiken.

Die neue Regierung hebt die Obergrenze von 2022 auf. Zuvor hatte sie aufgrund der hohen Volatilität davor gewarnt, digitale Vermögenswerte in Altersvorsorgepläne einzubeziehen. Laut dem stellvertretenden Arbeitsminister Keith Sonderling beabsichtigt die Behörde, neutral zu bleiben und keine bestimmten Instrumente zu bevorzugen.

Das Dokument wirbt nicht direkt für Kryptowährungen, sondern führt das Konzept eines „sicheren Hafens“ für Marktteilnehmer ein. Investmentfonds können künftig Bitcoin, Immobilien und andere unkonventionelle Produkte ohne Klagerisiko in ihre Portfolios aufnehmen.

Die US-Arbeitsministerin Lori Chavez-DeRemer betonte, dass Diversifizierung Innovationen fördert. Digitale Vermögenswerte helfen, Inflationsrisiken abzusichern und die Portfoliorendite für junge, langfristig orientierte Anleger zu steigern.

Die SEC und das US-Finanzministerium waren ebenfalls an der Entwicklung der Initiative beteiligt.

“Hergestellt in Amerika”

Die Senatoren Bill Cassidy und Cynthia Lummis haben den „Mined in America Act“ eingebracht. Das Dokument sieht eine Reform der US-amerikanischen Mining-Industrie, die Schaffung einer strategischen Bitcoin-Reserve und die Lokalisierung der Geräteproduktion vor.

Das US-Handelsministerium wird ein freiwilliges Zertifizierungssystem namens „Mined in America“ für Rechenzentren und Rechenpools einführen, die Sicherheitsstandards erfüllen. Die Programmteilnehmer sind verpflichtet, ausländische Geräte bis zum Ende des Jahrzehnts schrittweise zu ersetzen.

Die Vereinigten Staaten kontrollieren derzeit etwa 38 % der globalen Bitcoin-Hashrate. Gleichzeitig werden 97 % der benötigten Geräte von chinesischen Unternehmen wie Bitmain und MicroBT hergestellt. Die Verfasser des Gesetzesentwurfs sehen in dieser Abhängigkeit eine Bedrohung der nationalen und wirtschaftlichen Sicherheit.

Quelle: BitcoinMiningStock.

Das Nationale Institut für Standards und Technologie (NIST) wird mit der Beseitigung des Ungleichgewichts beauftragt. Zusätzliche Mittel sind nicht erforderlich – die Unterstützung amerikanischer Gerätehersteller wird in bestehende Regierungsprogramme integriert.

Das Dokument betrachtet das Mining von Kryptowährungen als ein effektives Instrument zur Steuerung von Energienetzen. Zertifizierte Miner erhalten Zugang zu staatlichen Fördermitteln für Projekte, die:

  • Überschüssige erneuerbare Energie aufnehmen;
  • zur Ausbalancierung der Netzwerklast beitragen;
  • Sie nutzen Methan aus Mülldeponien und Ölfeldern.

Die Initiative wird bereits von der Satoshi Action Fund-Gruppe unterstützt.

Das Dokument verankert auch auf gesetzlicher Ebene die Schaffung einer strategischen Bitcoin-Reserve unter der Leitung des Finanzministeriums und formalisiert damit das entsprechende Dekret von US-Präsident Donald Trump.

Um die Reserven wieder aufzufüllen, werden die Behörden einen „budgetneutralen“ Mechanismus entwickeln. Einnahmen aus Staking und Airdrops im Zusammenhang mit anderen vom Staat beschlagnahmten digitalen Vermögenswerten werden zum Kauf von Bitcoin verwendet.

Zusätzlich wird eine Steuervergünstigung eingeführt: Zertifizierte amerikanische Miner können ihre geschürften Coins direkt an die Regierung verkaufen und erhalten dafür eine Befreiung von der Kapitalertragsteuer. Dies soll einen Anreiz schaffen, die staatliche Reserve mit einem Abschlag wieder aufzufüllen.

Zur Erinnerung: Im März wurde bekannt, dass die amerikanische Hypothekenagentur Fannie Mae künftig digitale Vermögenswerte als Sicherheiten akzeptieren würde.

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