
Laut Analysten von Fidelity Digital Assets ist der Bitcoin-Kurs im aktuellen Marktzyklus um rund 50 % gefallen, deutlich weniger als in früheren Perioden.
Laut Unternehmenssprecher Zack Wainwright konnte der Preis der ersten Kryptowährung nach dem Erreichen historischer Höchststände zuvor um 80-90% fallen, während der Rückgang nun deutlich weniger stark ausgefallen ist.
Er stellte fest, dass sich die Marktdynamik von Zyklus zu Zyklus verändert: Das Wachstum verlangsamt sich, aber auch die Rückgänge fallen geringer aus. Dieser Effekt des „abnehmenden Grenzertrags“ spiegelt die allmähliche Entwicklung und Reife des Marktes wider.
Fidelity Digital Assets wies ebenfalls auf den wachsenden Einfluss makroökonomischer Faktoren hin. Die Kursbewegungen von Bitcoin korrelieren zunehmend mit den globalen Finanzbedingungen, einschließlich der Geldpolitik und der Liquiditätsdynamik.
Darüber hinaus verändert sich die Nachfragestruktur: Der Anteil langfristig orientierter Anleger wächst, während kurzfristige Spekulationsaktivitäten zurückgehen. Dies führt laut Analysten zu gleichmäßigeren Preisschwankungen im Vergleich zu früheren Zyklen.
Zuvor hatte der CryptoQuant-Analyst Darkfost erklärt, dass Bitcoin in den kommenden Monaten weiterhin unter Druck stehen könnte und der Ausbruch über 72.000 US-Dollar auf unbestimmte Zeit verschoben sei.
