Google veröffentlicht den KI-Videogenerator Veo 3.1 Lite

Google hat ein neues KI-Modell zur Videogenerierung vorgestellt. Es ist deutlich günstiger als bisherige Lösungen.

Veo 3.1 Lite ist ab sofort für Entwickler über die Gemini API und Google AI Studio verfügbar. Die Nutzungskosten sind im Vergleich zur Version Veo 3.1 Fast zwei- bis dreimal niedriger.

Das Modell unterstützt die Erstellung von text- und bildbasierten Videos im Quer- und Hochformat. Nutzer können zwischen einer Auflösung von 720p oder 1080p und einer Videolänge von vier, sechs oder acht Sekunden wählen.

Zum Vergleich: Die Erzeugung einer Sekunde Videomaterial mit Ton kostet in der Basisversion des Veo 3.1 etwa 0,40 US-Dollar. Die Fast-Version kostet schätzungsweise 0,15 US-Dollar pro Sekunde, und die Lite-Version schätzungsweise 0,05 US-Dollar bei einer Auflösung von 720p.

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Preise für die Videogenerierung in verschiedenen Versionen von Veo 3.1. Quelle: Google.

In weniger als einer Minute wird ein achtsekündiges Video erstellt.

Es ist bezeichnend, dass Google kurz nach der Einstellung des Sora-Projekts durch OpenAI eine neue Lösung veröffentlichte und den Preis für die Videogenerierung senkte. Obwohl die offiziellen Gründe für die Entscheidung nicht genannt wurden, führen Experten sie auf die hohen Wartungskosten zurück.

Gleichzeitig schrieb Logan Kilpatrick, Produktmanager von Google AI Studio, während der Präsentation von Veo 3.1 Lite:

„Video wird uns noch lange begleiten.“

Die Schließung von Sora beflügelte den Wettbewerb.

In der Woche nach der Schließung von Sora konnten alternative KI-Generatoren wie Kling AI und Runway ein solides Nutzerwachstum verzeichnen.

Die Zahl der wöchentlich aktiven Nutzer von Kling AI des chinesischen Unternehmens Kuaishou Technology ist um 4 % auf 2,6 Millionen gestiegen. Vor der Stellungnahme von OpenAI führte das Projekt bereits hinsichtlich der monatlichen Nutzerzahlen: Im März lag die Zahl bei 7,8 Millionen im Vergleich zu 4,7 Millionen bei Sora.

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Quelle: Bloomberg.

Die konkurrierenden Plattformen Runway und Vidu verzeichneten ebenfalls einen Anstieg der wöchentlichen Nutzerzahlen um 1 %.

Sora wurde im Herbst 2025 als eigenständige App veröffentlicht. Dank ihrer benutzerfreundlichen Oberfläche und ihrer sozialen Funktionen sorgte sie zunächst für großes Aufsehen. Die Popularität war jedoch nur von kurzer Dauer: Seit Jahresbeginn sinkt die Zahl der monatlich aktiven Nutzer kontinuierlich.

Der Ausstieg eines wichtigen Marktteilnehmers eröffnet Kling AI neue finanzielle Perspektiven. Eine Woche nach der Ankündigung von OpenAI teilte das chinesische Unternehmen Analysten mit, dass es mit einer mehr als Verdopplung des Jahresumsatzes rechnet.

Zur Erinnerung: Im Februar stellte Kuaishou die dritte Version des Kling AI-Videogenerators vor.

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