Matthew Siegel analysierte die Aussichten für Bitcoin in den kommenden Monaten.

Мэтью Сигел оценил перспективы биткоина на ближайшие месяцы

Matthew Sigel, Forschungsleiter bei VanEck, sagte, es sei unwahrscheinlich, dass in den kommenden Monaten größere Katalysatoren auf dem Markt auftreten würden, die die aktuelle Dynamik von Bitcoin verändern könnten.

Laut seiner Aussage sollte bei der Beurteilung der Bitcoin-Perspektiven ein Vierjahreszyklus berücksichtigt werden. Diesem Modell zufolge steigt die führende Kryptowährung drei Jahre in Folge, gefolgt von einem starken Rückgang im vierten Jahr. VanEck-CEO Jan van Eck hatte zuvor darauf hingewiesen, dass diese Phase im Jahr 2026 erreicht sein könnte und der Markt möglicherweise seinen Tiefpunkt erreicht hat.

Siegel wies zudem auf strukturelle Veränderungen in der Branche hin: Seinen Angaben zufolge wandeln sich Miner zunehmend zu Rechenzentrumsbetreibern, die sich auf KI-bezogene Aufgaben konzentrieren. Dies könnte die Abhängigkeit dieser Unternehmen von Bitcoin-Kursschwankungen verringern.

Der Analyst fügte hinzu, dass er mit einem wachsenden Stellenwert sogenannter Enterprise-Blockchains rechnet. Seinen Angaben zufolge arbeiten Unternehmen wie Circle und Stripe an der Entwicklung eigener Infrastrukturlösungen für die Zahlungsabwicklung. Als einen Faktor, der diesen Prozess beschleunigen könnte, nannte Siegel den Erwerb von Banklizenzen durch Krypto-Unternehmen. Diese könnten ihnen Zugang zu Konten der US-Notenbank (Federal Reserve) verschaffen und Transaktionen zwischen Fiatwährungen und digitalen Vermögenswerten erleichtern.

Analysten von Glassnode stellten zuvor fest, dass Bitcoin aufgrund fehlender klarer Wachstumstreiber im Bereich von 60.000 bis 70.000 US-Dollar gehandelt wird. Sie gehen davon aus, dass die Nachfrage am Spotmarkt, die das Angebot teilweise absorbiert, den Preis der führenden Kryptowährung zusätzlich belastet.

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