In Solana haben Experimente mit Quantencomputern begonnen, die gegen Quantencomputer resistent sind: aber es gibt ein großes Problem!

Bild

Solana, das sich als eines der schnellsten Netzwerke im Kryptowährungs-Ökosystem auszeichnet, und seine Stiftung haben einen wichtigen Schritt unternommen, um sich auf das Aufkommen von Quantencomputern vorzubereiten, die als eine der größten Bedrohungen der Zukunft gelten.

Das Netzwerk hat in Zusammenarbeit mit dem Kryptografieunternehmen Project Eleven mit dem Testen quantenresistenter Signatursysteme begonnen. Erste Ergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass diese Technologie mit einem erheblichen Leistungsverlust einhergeht.

Den Testergebnissen zufolge sind die neuen quantenresistenten digitalen Signaturen etwa 20- bis 40-mal größer als die in bestehenden Systemen. Dies beeinträchtigt die Rechenleistung des Netzwerks unmittelbar. In einer Testumgebung zeigte das Solana-Netzwerk mit dieser neuen Kryptografie eine um etwa 90 % geringere Performance. Dies stellt Solana, dessen Architektur auf hohe Geschwindigkeit und geringe Latenz ausgelegt ist, vor ein kritisches Dilemma: Sicherheit oder Performance?

Die Möglichkeit, bestehende Verschlüsselungssysteme mithilfe von Quantencomputern zu knacken, galt lange als theoretisches Risiko. Jüngste Forschungsergebnisse von Google und akademischen Forschungsgruppen deuten jedoch darauf hin, dass diese Bedrohung näher sein könnte als bisher angenommen. Diese Entwicklungen haben die Diskussionen über Post-Quanten-Kryptographie, insbesondere in großen Netzwerken wie Bitcoin und Ethereum, beschleunigt.

Michael Saylor: „Bitcoin hat gewonnen, der Vierjahreszyklus ist beendet.

Solana hat in diesem Bereich jedoch eine proaktive Haltung eingenommen und theoretische Diskussionen in eine reale Testumgebung überführt. Das Project-Eleven-Team unter der Leitung von Alex Pruden simulierte und testete das Netzwerkverhalten, falls die bestehende Kryptografie durch quantenresistente Systeme ersetzt würde. Ziel war es nicht nur, die Funktionalität dieser Systeme zu demonstrieren, sondern auch potenzielle Probleme zu identifizieren, die bei großflächiger Nutzung auftreten könnten.

Die Testergebnisse weisen auf erhebliche Risiken hin, nicht nur hinsichtlich der Leistungsfähigkeit, sondern auch der Struktur des Netzwerks. Bei Solana bietet die direkte Ableitung von Wallet-Adressen aus öffentlichen Schlüsseln eine große Angriffsfläche für Quantenangriffe. Laut Pruden bedeutet dies theoretisch, dass alle Wallets im Netzwerk zu einem potenziellen Angriffsziel werden könnten. Er unterstreicht dieses Risiko mit den Worten: „Ein Quantencomputer könnte eine beliebige Wallet auswählen und versuchen, deren privaten Schlüssel zu entschlüsseln.“

*Dies ist keine Anlageberatung.

No votes yet.
Please wait...

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *