Michael Saylor vs. Peter Schiff: Widersprüchliche Bitcoin-Prognosen – Schiff rät zum Verkauf der MSTR-Aktie vor einem Crash.

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Der Vorstandsvorsitzende von Strategy, Michael Saylor, und der Ökonom Peter Schiff gerieten in einen Streit über die Performance von Bitcoin und der MSTR-Aktie. Dies unterstreicht die wachsende Uneinigkeit darüber, ob die langfristige Nachfrage oder die jüngsten Renditen den Wert des Vermögenswerts besser bestimmen.

Wichtigste Erkenntnisse:

  • Peter Schiff und Michael Saylor sind in einen Streit geraten, da Schiff die langfristige Rendite von 12 % bei Bitcoin in Frage stellt.
  • Schiff rät nach dem Kursanstieg von 68,5 % zum Verkauf der Strategy-Aktien (MSTR) und warnt vor einem starken Kursverfall.
  • Saylor verteidigt Bitcoin und verweist auf dessen jährliche Rendite von 36 % und seine langfristige Widerstandsfähigkeit.

Schiff und Saylor streiten über die Profitabilität von Bitcoin und die Bewertung von Strategy.

Der Ökonom und Goldbefürworter Peter Schiff und der Vorstandsvorsitzende von Strategy, Michael Saylor, äußerten am 5. April auf der Social-Media-Plattform X gegensätzliche Meinungen. Schiff kritisierte die Performance von Bitcoin und der Strategy-Aktie und stellte deren Nachhaltigkeit infrage. Saylor verteidigte die langfristige Stabilität von Bitcoin und betonte die Notwendigkeit eines breiteren Bewertungshorizonts sowie einer strukturellen Nachfrage.

Schiff erklärte: „Obwohl Bitcoin in den letzten fünf Jahren nur um 12 % gestiegen ist, hat die MSTR-Aktie um 68,5 % zugelegt und damit den NASDAQ übertroffen. Das liegt aber nicht an der Performance von Bitcoin. Es liegt an der Bereitschaft der Anleger, für MSTR zu viel zu bezahlen, damit Saylor weiterhin zu viel für Bitcoin bezahlen kann. Verkauft MSTR, bevor der Kurs einbricht.“ Ein Goldbefürworter fügte in einem weiteren Beitrag hinzu:

„In den letzten fünf Jahren ist der Bitcoin-Kurs nur um 12 % gestiegen. Im gleichen Zeitraum legte der NASDAQ um 57,4 %, der S&P 500 um 59,4 %, Gold um 163 % und Silber um 181 % zu. Wenn der Reiz von Bitcoin in seiner überlegenen langfristigen Wertentwicklung liegt, warum sollte ihn dann jemand weiterhin halten?“

Saylor antwortete Schiff und betonte, dass die Bewertung von Bitcoin die Wahl des richtigen Zeithorizonts und die Fokussierung auf höhere Renditen langfristig erfordere. Die von ihm vorgelegte Grafik zeige, dass Bitcoin seit August 2020 mit einer jährlichen Rendite von 36 % führend sei, gefolgt von Gold (16 %), dem QQQ, der den Nasdaq-100-Index abbildet (15 %), und dem SPY, einem börsengehandelten Fonds (ETF) des S&P 500 (14 %). Immobilien, repräsentiert durch den Immobilien-ETF VNQ, erzielten 5 %, während Anleihen, abgebildet durch den ETF BND, der den gesamten Anleihenmarkt abdeckt, eine negative Rendite von 1 % aufwiesen.

Schiff setzt verstärkt auf strategische Risiken, während Saylor einen institutionellen Wandel signalisiert.

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Schiff hat Strategys auf Bitcoin fokussierten Ansatz wiederholt kritisiert, wobei seine früheren Kommentare seine aktuellen Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit widerspiegeln. Am 9. März schrieb er in X, dass Strategys Geschäftsmodell stark von einem ständigen Kapitalzufluss abhängig sei. Er erklärte: „Das Bitcoin-Schneeballsystem wird von MSTR angetrieben, das eine Rendite von 11,5 % auf STRC zahlt, um weitere Käufe zu ermöglichen. Mit dem Verkauf weiterer STRC-Anteile verbraucht Strategy immer mehr Liquidität. Sobald diese Mittel erschöpft sind, muss Saylor entscheiden, ob er die Dividende aussetzt oder Bitcoin verkauft, um sie zu decken.“ Diese frühere Kritik deckt sich mit seiner umfassenderen Argumentation, dass Strategys Bewertung von einer anhaltenden Investorennachfrage und nicht von fundamentalen Daten abhängt.

Saylor hingegen erläuterte am 4. April seine umfassendere Sicht auf die Rolle von Bitcoin auf den globalen Märkten. Er betonte:

„Bitcoin hat gewonnen. Weltweit herrscht Einigkeit darüber, dass $BTC digitales Kapital ist. Der Vierjahreszyklus ist vorbei. Der Preis wird nun durch Kapitalströme bestimmt.“

„Bankwesen und digitale Kreditvergabe werden den Wachstumskurs von Bitcoin bestimmen. Das größte Risiko besteht in Fehlentscheidungen, die zu iatrogenen Protokolländerungen führen“, so der Vorstandsvorsitzende von Strategy. Seine Aussagen bekräftigen seine Position, dass die Bewertung von Bitcoin zunehmend von der institutionellen Akzeptanz und der makroökonomischen Liquiditätslage abhängt und weniger von historischen Marktzyklen.

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