
Der Clarity Act, eines der wichtigsten Kryptowährungsgesetze in den USA, verzögerte sich aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über die Zinssätze für Stablecoins um mehrere Monate. Die Verabschiedung des Gesetzes wurde durch Streitigkeiten zwischen Banken und dem Kryptowährungssektor über die Zinssätze für Stablecoins verzögert.
Während sich der Bankensektor für ein Verbot von Zinszahlungen auf Stablecoins ausspricht, unterstützt der Kryptowährungssektor Stablecoin-Renditen.
Während die Debatte über die Zinssätze für Stablecoins andauert, hat der Beraterstab des Weißen Hauses einen Bericht zu diesem Thema veröffentlicht.
Dementsprechend erklärte der Wirtschaftsberaterstab des Weißen Hauses, dass die Auswirkungen der Zinszahlungen für Stablecoins auf die lokalen Banken minimal und begrenzt sein würden.
Laut Bloomberg erklärte der Wirtschaftsberaterstab des Weißen Hauses, dass Kryptowährungsunternehmen, die ihren Kunden, die Stablecoins halten, Zinsen zahlen, keine Welle von Bankeinlagenabflüssen auslösen werden.
Ökonomen des Weißen Hauses schätzen, dass ein Verbot von Stablecoin-Belohnungen die Kreditvergabe der Banken lediglich um 0,02 % erhöhen würde. Diese Schätzung deutet darauf hin, dass die Auswirkungen von Stablecoin-Belohnungen auf traditionelle Finanzinstitute minimal sind und zerstreut somit Bedenken hinsichtlich potenzieller Störungen.
Die Ökonomen des CEA kamen außerdem zu dem Schluss, dass die Maßnahme beim Schutz der Banken weitgehend wirkungslos wäre und den Verbrauchern einen Wettbewerbsvorteil entziehen könnte.
Die Analyse der CEA steht jedoch im Widerspruch zu der des Independent Regional Banking Council (ICBC). In ihrer jüngsten Analyse erklärte die ICBC, dass die Zulassung von Zinszahlungen auf Stablecoins dazu führen könnte, dass Banken Einlagen in Höhe von bis zu 1,3 Billionen US-Dollar und Kredite in Höhe von bis zu 850 Milliarden US-Dollar abziehen.
In ihrem jüngsten Bericht scheint das Weiße Haus sich in Bezug auf die Renditen von Stablecoins auf die Seite des Kryptosektors gestellt zu haben.
*Dies ist keine Anlageberatung.
