
Laut der Analyseplattform Paymentscan betrug das monatliche Transaktionsvolumen mit Kryptowährungskarten im März 2026 rund 600 Millionen US-Dollar. Dies ist mehr als das Dreifache des Wertes im gleichen Zeitraum im Jahr 2025, als er bei rund 187 Millionen US-Dollar lag.

The Block führt das Wachstum auf die verstärkte Nutzung von mit Kryptowährungen verknüpften Debit- und Prepaid-Karten zurück. Diese ermöglichen es, digitale Vermögenswerte direkt an Verkaufsstellen auszugeben, ohne dass traditionelle Bankkanäle erforderlich sind, heißt es in der Erklärung.
RedotPay hielt im März mit einem Umsatz von rund 391 Millionen US-Dollar den größten Marktanteil. Weitere namhafte Anbieter sind:
- KAST — etwa 60 Millionen Dollar;
- EtherFi – etwa 60 Millionen US-Dollar;
- Sonstige Dienstleistungen – insgesamt weniger als 20 Millionen Dollar.
Die EtherFi-Karte führte beim Transaktionsvolumen mit über 800.000 Transaktionen. RedotPay verzeichnete dagegen fast die Hälfte davon.

Im März erreichte die Gesamtzahl der Transaktionen einen Rekordwert von rund 2,76 Millionen.
RedotPay führt auch bei der Anzahl aktiver Adressen mit über 144.000. Andere Anbieter haben weniger als 40.000. Insgesamt erreichte die Anzahl der Adressen in diesem Monat fast 300.000.

Seit der Einführung von Kryptokarten haben Nutzer rund 22 Millionen Transaktionen durchgeführt. Das gesamte Transaktionsvolumen hat 6,6 Milliarden US-Dollar überschritten.
USDT bleibt die wichtigste Abrechnungswährung im Kryptokartensegment, wie Journalisten feststellten. Sie macht den Großteil des Transaktionsvolumens aus, ihre Dominanz nimmt jedoch allmählich ab.
Gleichzeitig verzeichnet USDC einen wachsenden Marktanteil. Analysten zufolge ist der Hauptgrund dafür die Nachfrage in westlichen Märkten. Dies ist auf ein höheres Maß an regulatorischer Sicherheit und institutioneller Unterstützung zurückzuführen.
Zur Erinnerung: Im Mai 2025 stellte Trustee Plus die Registrierung neuer ukrainischer Nutzer ein, und Weld Money zog sich vollständig vom Markt zurück. Forbes berichtete damals, dass der Rückzug der Unternehmen aus der Ukraine auf das Interesse der ukrainischen Nationalbank an Kryptokarten zurückzuführen sei.
