
- Arthur Hayes glaubt erst an Bitcoin-Zahlungen durch die Straße von Hormuz, wenn er die Transaktion selbst sieht.
- Die Community erinnerte ihn daran, dass Bitcoin-Zahlungen gewählt wurden, um Sanktionen zu umgehen, sodass Hayes ohnehin nichts davon sehen würde.
Irans Forderung nach Bitcoin-Zahlungen von Schiffen, die die Straße von Hormus passieren, sorgt in Kryptowährungs- und geopolitischen Kreisen für Aufsehen. Arthur Hayes äußert dazu Skepsis.
Laut Financial Times müssen Schiffe, die die Straße von Hormus passieren, eine Gebühr von einem US-Dollar pro Barrel in Bitcoin entrichten. Die Zahlung ist innerhalb von Sekunden nach Erhalt einer E-Mail der iranischen Behörden fällig. Schiffe, die ohne Genehmigung versuchen, die Straße zu passieren, werden an Tanker im Persischen Golf verwiesen und angegriffen. Derzeit warten zwischen 300 und 400 Schiffe auf die Ausfahrt aus der Straße.
Ich werde erst dann glauben, dass der Iran eine Gebühr in BTC erhebt, wenn ich eine Transaktion sehe, bei der ein Schiff die Gebühr bezahlt, schrieb Arthur Hayes.
Andernfalls wäre dies seiner Ansicht nach eine Verhöhnung des westlichen Fiat-Finanzsystems durch die islamischen Revolutionsgarden.

Hayes' Skepsis wurde von einem Mitglied der Gemeinde kommentiert:
„Moment mal, liegt es nicht daran, dass sie keine Transaktionen mit den Gerichten in Verbindung bringen wollen?“, antwortete ein Nutzer und fügte hinzu, dass diejenigen, die Bitcoin für Zahlungen verwenden, keine Transaktionen anzeigen würden, da dies die Umgehung von Sanktionen nicht erleichtern würde.
Das ist eine durchaus nachvollziehbare Beobachtung, da auch im traditionellen Finanzwesen keine Screenshots einzelner Transaktionen veröffentlicht werden.
Die Richtigkeit der Nachricht und ihre Interpretation als Signal zur Destabilisierung der westlichen Finanzmärkte werden weiterhin diskutiert. Leider trägt die Diskussion aufgrund fehlender Hintergrundinformationen nicht zur Klärung der Situation bei.
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