
Zunehmende Spannungen im Nahen Osten und globaler geopolitischer Druck wirken sich weiterhin negativ auf Bitcoin, Ethereum und andere Kryptowährungen aus.
Dies hat zu einer deutlichen Verlangsamung des Kapitalzuflusses in den Kryptowährungsmarkt geführt.
Der Wall-Street-Riese JPMorgan hat den aktuellen Stand des Kryptowährungsmarktes in einem neuen Bericht analysiert.
JPMorgan gab an, dass sich die Kapitalzuflüsse in Kryptowährungen im ersten Quartal 2026 deutlich verlangsamt hätten, die Gesamtzuflüsse in diesem Zeitraum jedoch bei rund 11 Milliarden US-Dollar blieben.
Dieser Wert beträgt etwa ein Drittel des Wertes, der im Jahr 2025 verzeichnet wird.
Analysten von JPMorgan unter der Leitung von Nikolaos Panigirtzoglou sagten, der Markt werde zunehmend von einer sehr kleinen Gruppe von Käufern abhängig.
Zu diesem Zeitpunkt stellten Analysten fest, dass sowohl Einzel- als auch institutionelle Anleger im ersten Quartal 2026 weiterhin deutlich zurückhaltend waren, während die Bitcoin (BTC)-Käufe von MicroStrategy (jetzt Strategy) die Hauptkraft waren, die den Markt über Wasser hielt.
Strategy (MSTR) ist weiterhin der aggressivste Käufer auf dem Markt.
Der Großteil der Mittelzuflüsse im ersten Quartal wurde durch Bitcoin-Käufe von Strategy und konzentrierte Risikokapitalfinanzierungen im Kryptobereich generiert.
Im selben Zeitraum sollen Bitcoin-Miner netto Verkäufer gewesen sein. Anstatt aus Panik zu verkaufen, nutzten sie ihre digitalen Vermögenswerte, um ihre Liquidität zu erhöhen, Ausgaben zu decken oder Schulden angesichts der sich verschärfenden Finanzlage zu bewältigen.
Analysten stellten fest, dass der gesamte Kryptowährungsmarkt im ersten Quartal schrumpfte. Die Gesamtmarktkapitalisierung sank um etwa 20 %, wobei Bitcoin um rund 23 % und Ethereum um über 30 % an Wert verlor. Der Ausverkauf wurde durch makroökonomische und geopolitische Faktoren ausgelöst, wobei Altcoins noch stärkere Verluste hinnehmen mussten.
*Dies ist keine Anlageberatung.
