Trumps Kandidat für den Vorsitz der US-Notenbank enthüllt seine Kryptowährungsinvestitionen

Bild Kevin Warsh hat in den Prognosemarkt Polymarket und eine Reihe dezentraler Startups investiert.

Kevin Warsh, der von Präsident Donald Trump für den Vorsitz der US-Notenbank nominierte Kandidat, hat seine Investitionen offengelegt, darunter auch in Kryptowährungsprojekte. Laut Reuters gab Warsh in seiner Einkommensteuererklärung an, dass er neben seinen Investitionen in Elon Musks SpaceX auch in eine Vielzahl weiterer, aufstrebender und wenig bekannter Projekte investiert.

Im Kryptobereich hat Warsh in den Prognosemarkt Polymarket, eine Ethereum-Entwicklerplattform namens Tenderly, Stashfin, einen als „Neobank für Konsumentenkredite“ beschriebenen Dienst, und Lemon Cash, eine Plattform für Kryptowährungs-Finanzdienstleistungen, investiert.

Warshs Hauptvermögen beläuft sich auf über 100 Millionen US-Dollar, darunter zwei Beteiligungen im Wert von jeweils rund 50 Millionen US-Dollar am Juggernaut Fund. Journalisten brachten diese Beteiligungen mit Warshs Tätigkeit als Berater des Investmentunternehmens Duquesne Family Office in Verbindung. Seine Kryptowährungsinvestitionen sind unter dem Namen DCM Investments 10 registriert und haben einen Marktwert von maximal 500.000 US-Dollar.

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Diese vergleichsweise kleinen Investitionen in Höhe von rund einer halben Million Dollar verteilen sich auf Dutzende wenig bekannter Startups. Diese Projekte entwickeln digitale Avatar-Berater mit künstlicher Intelligenz, schaffen KI-gestützte Kunst, entwickeln dezentralen Derivatehandel und innovative Medizinprodukte (wie Herpesimpfstoffe und Verhütungsmittel für Männer).

Zu den Projekten gehören Recraft, das in Warshs Anmeldung als „eine KI-gestützte Vektorgrafikplattform“ beschrieben wird, Volt, ein Unternehmen, das „KI-gestützte physische Sicherheitssoftware“ entwickelt, und 11x, eine „KI-gestützte autonome Arbeitsplattform“.

Trump nominierte Warsh Ende Januar offiziell für den Vorsitz der US-Notenbank. Warsh könnte Jerome Powell, dessen Amtszeit im Mai endet, ersetzen, sofern er vom Senat bestätigt wird.

Warsh bezeichnete Bitcoin 2018 als „wertstabilen Auffangbehälter, ähnlich wie Gold“. 2025 erklärte er, Bitcoin stelle keine Bedrohung für den Dollar dar und könne als Indikator für geldpolitische Fehler dienen. Warsh war zudem frühzeitig Mitglied des Beirats des Kryptowährungs-Investmentunternehmens Bitwise, das heute einen der größten Bitcoin-ETFs verwaltet.

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