Die Deutsche Börse hat 200 Millionen US-Dollar in Kraken investiert

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  • Die Gruppe Deutsche Börse hat 200 Millionen US-Dollar in die Muttergesellschaft von Kraken investiert.
  • Laut Bloomberg sieht der Deal eine Beteiligung von rund 1,5 % auf vollständig verwässerter Basis vor.
  • Der Abschluss der Transaktion wird vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung im zweiten Quartal erwartet.

Die Deutsche Börse Gruppe hat 200 Millionen US-Dollar in Payward, die Muttergesellschaft der Kryptobörse Kraken, investiert. Die Transaktion umfasst den Erwerb bestehender Aktien am Sekundärmarkt und bewertet den Anteil des Investors auf vollständig verwässerter Basis mit rund 1,5 %.

Die Investition ist eine Fortsetzung der im Dezember 2025 angekündigten strategischen Partnerschaft zwischen den Parteien. Laut der Erklärung planen die Unternehmen, ihre Expertise zu bündeln, um die traditionellen Finanzmärkte mit dem Sektor der digitalen Vermögenswerte zu integrieren.

Die Partnerschaft umfasst verschiedene Bereiche, darunter Vermögensverwahrung, Abwicklung, Sicherheitenmanagement und tokenisierte Vermögenswerte. Die Parteien bekundeten ihre Absicht, umfassende Lösungen für institutionelle Kunden zu entwickeln, die ihnen den Zugang zu traditionellen Märkten und Kryptowährungsmärkten über eine einheitliche Infrastruktur ermöglichen.

Die Pressemitteilung besagt, dass die Investition mit der Strategie der Deutschen Börse zur Entwicklung digitaler Vermögenswerte übereinstimmt. Das Unternehmen strebt den Aufbau einer hybriden Marktinfrastruktur an, die verschiedene Anlageklassen – von traditionellen Wertpapieren bis hin zu nativen Krypto-Assets – in einem einzigen Liquiditätspool vereint.

Laut Bloomberg wird Kraken bei dem Deal mit rund 13,3 Milliarden Dollar bewertet.

Der Abschluss des Geschäfts zwischen der Deutschen Börse und Kraken wird vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen im zweiten Quartal erwartet.

„Dies ist der ideale Partner für uns, um die Schaffung einer vollständig hybriden Marktinfrastruktur noch schneller voranzutreiben. Unabhängig von der Form des Vermögenswerts – ob tokenisiert oder vollständig digital – wollen wir eine einheitliche, integrierte Wertschöpfungskette schaffen“, sagte Thomas Buck, Mitglied des Vorstands der Deutschen Börse.

Es ist erwähnenswert, dass die Investitionsankündigung von der Nachricht begleitet wurde, dass Kraken Erpressung und Drohungen zur Offenlegung von Kundendaten ausgesetzt war. Das Unternehmen hatte seine Börsengangspläne zuvor aufgrund der Marktlage verschoben.

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