Die Schwierigkeit beim Bitcoin-Mining hat vorübergehend nachgelassen, aber ein Wachstum ist in Sicht.

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Die Mining-Schwierigkeit des Bitcoin-Netzwerks ist auf 135,5 T gesunken, dürfte aber im nächsten Zyklus wieder steigen, was den zunehmenden Druck auf die Kryptowährungs-Mining-Branche widerspiegelt.

Die Schwierigkeit des Bitcoin-Minings – ein wichtiger Indikator dafür, wie aufwendig es ist, neue Blöcke zur Blockchain hinzuzufügen – ist in den letzten 24 Stunden um etwa 1,1 % gesunken. Laut dem Analyseportal CoinWarz liegt der aktuelle Wert bei etwa 135,5 Billionen. Die durchschnittliche Blockgenerierungszeit beträgt 9,8 Minuten und liegt damit leicht unter dem Zielwert von 10 Minuten.

Laut Berechnungen von CoinWarz wird die nächste Schwierigkeitsänderung voraussichtlich am 1. Mai 2026 um 16:24:54 Uhr UTC erfolgen. Die Schwierigkeit soll von 135,59 T auf 137,43 T steigen. Bis dahin verbleiben etwa 1.865 Blöcke, was ungefähr 12 Tagen, 18 Stunden und 41 Minuten entspricht. Dies deutet auf eine allmähliche Erholung der Netzwerklast und einen verstärkten Wettbewerb unter den Minern hin.

Finanzieller Druck auf die Bergleute

Die vergangenen zwölf Monate stellten die Bergbauindustrie vor große Herausforderungen. Der Rückgang der Blockprämien nach der Halbierung, steigende Strompreise, ein anhaltender Bärenmarkt und geopolitische Risiken haben ein ungünstiges wirtschaftliches Umfeld geschaffen.

Die Situation spitzte sich im ersten Quartal 2026 besonders zu, als börsennotierte Mining-Unternehmen gezwungen waren, Rekordmengen an Bitcoin zu verkaufen. Laut TheEnergyMag veräußerten Unternehmen wie MARA, CleanSpark, Riot, Cango, Core Scientific und Bitdeer zusammen über 32.000 BTC.

Diese Zahl übertraf das Verkaufsvolumen des zweiten Quartals 2022, als im Zuge des Zusammenbruchs des Terra-Luna-Ökosystems rund 20.000 BTC verkauft wurden, was zu einem der Auslöser eines lang anhaltenden Bärenmarktes wurde.

  • Gesamtumsatz im 1. Quartal 2026: über 32.000 BTC
  • Bisheriges Hoch (2. Quartal 2022): rund 20.000 BTC
  • Wichtige Akteure: MARA, CleanSpark, Riot, Cango, Core Scientific, Bitdeer

Traditionell verkaufen Miner einen Teil ihrer geschürften Vermögenswerte, um ihre Betriebskosten zu decken, die in Fiatwährung denominiert sind. Die aktuelle Situation ist jedoch anders, da die Kosten für das Schürfen eines Bitcoins in vielen Fällen den Marktpreis übersteigen, wodurch die Unternehmen gezwungen sind, am Rande der Rentabilität zu operieren.

Wachsender Anteil unrentabler Bergwerke

Laut einem Bericht des Investmentunternehmens CoinShares für das erste Quartal 2026 arbeiten unter den aktuellen Marktbedingungen bis zu 20 % der Mining-Unternehmen mit Verlust. Analysten betonen, dass das vierte Quartal 2025 die schwierigste Phase für die Branche seit der Halbierung der Emission im April 2024 darstellen wird.

Der entscheidende Druckfaktor war der starke Preisverfall von Bitcoin im Jahr 2025, als der Preis des Vermögenswerts von 125.000 US-Dollar auf 86.000 US-Dollar fiel. Gleichzeitig stieg die Schwierigkeit des Netzwerks weiter an, was die Kosten für Rechenleistung erhöhte.

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