Das britische Fintech-Unternehmen Stratiphy umgeht Krypto-ETN-Verbote.

Der britische Fintech-Sektor beweist eine hohe Anpassungsfähigkeit an sich ändernde Steuervorschriften. Stratiphy hat ein einzigartiges Finanzprodukt eingeführt, das Privatanlegern den steuerfreien Zugang zum Handel mit Kryptowährungen ermöglicht.
Diese Entscheidung war eine Reaktion auf die komplexe regulatorische Situation, die den Massenmarkt zuvor von vielversprechenden börsengehandelten Instrumenten ausgeschlossen hatte. Der Transformationsprozess begann im Oktober 2025, als die Aufsichtsbehörden das Verbot für Einzelpersonen aufhoben, mit Fonds zusammenzuarbeiten, die sich auf wichtige digitale Währungen konzentrieren.
Lange Zeit nutzten Anleger Standard-ISA-Sparpläne, um ihre Auszahlungen zu optimieren, da Gewinne auf solchen Konten vollständig gebührenfrei waren. Mit Beginn des neuen Steuerzeitraums hat das britische Finanzamt (HMTO) jedoch die Klassifizierung von Kernvermögen überarbeitet.
Die Behörden entschieden, dass neu erworbene Kryptowährungen nicht mehr für reguläre Anlageportfolios zugelassen werden. Die einzige legale Möglichkeit, diese Vorteile zu behalten, waren spezielle Konten bei Innovative Finance. Zuvor wurde diese Struktur nur in einem kleinen Bereich der privaten Kreditvergabe genutzt. Daher integrierten die meisten großen Broker sie nicht in ihre Handelsplattformen.
Ein Mangel an Optionen schränkte die Vermögensverwaltung für viele Privatpersonen erheblich ein. Stratiphys Initiative beseitigt diese Hürde durch das Angebot einer Produktlinie von 21Shares. Diese umfasst Bitcoin- und Ethereum-basierte Instrumente sowie ein Hybridmodell, das Kryptowährung und Gold kombiniert. Obwohl Dienste wie Revolut und Freetrade in diesem Nischenmarkt bereits seit Längerem tätig sind, boten sie keine Integration mit steuerlich begünstigten Systemen an.
