Ein Russe verlor 2,1 Millionen Rubel an Kryptobetrüger.

Ein Einwohner von Mosdok verlor 2,1 Millionen Rubel beim Versuch, in Kryptowährung zu investieren, wie der Pressedienst des russischen Innenministeriums für Nordossetien mitteilte.
Laut der Behörde stieß der 46-Jährige auf eine Online-Anzeige für eine Plattform, die günstige Konditionen versprach. Er klickte auf den Link, füllte ein Formular aus und gab seine Krypto-Wallet-Adresse an. Kurz darauf wurden 26.492 USDT-Stablecoins (umgerechnet etwa 2,15 Millionen Rubel) von seinem Konto abgebucht.
Es wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf groß angelegten Betrug eingeleitet.
Die Polizei stellte fest, dass es sich bei solchen Machenschaften typischerweise um gefälschte Anlagedienstleistungen handelt, die legitime Plattformen imitieren und sich Zugang zu den Geldern der Nutzer verschaffen, nachdem diese ihre persönlichen Daten eingegeben haben.
Die Strafverfolgungsbehörden riefen die Bürger dazu auf, bei Angeboten zur Investition in Kryptowährungen vorsichtig zu sein, die Zuverlässigkeit der angebotenen Dienstleistungen zu überprüfen und Daten im Zusammenhang mit dem Zugriff auf digitale Vermögenswerte nicht an Dritte weiterzugeben.
Zuvor hatte das Regionalbüro des russischen Innenministeriums für die Region Transbaikalsk die Festnahme mehrerer Personen gemeldet, die unter dem Vorwand von Kryptowährungsinvestitionen über das Projekt „Cryptonik“ Gelder von Bürgern eingesammelt hatten. Der Schaden wird auf rund 60 Millionen Rubel geschätzt.
