Wie wird sich die Entscheidung, die Untersuchung gegen den Vorsitzenden der US-Notenbank, Jerome Powell, einzustellen, auf die Zinsentscheidungen auswirken?

Die Entwicklungen in den USA hinsichtlich der Geldpolitik und der Führung der Federal Reserve haben neue Erwartungen an den Märkten geweckt. Der Abschluss der Ermittlungen gegen Jerome Powell wird als ein Ereignis gewertet, das sowohl die institutionelle Unsicherheit verringert als auch die Erwartungen an Zinssenkungen erhöht.
Der US-Staatsanwalt für den District of Columbia, Robert Piro, gab das Ende der Untersuchung der Bauausgaben des Vorsitzenden der US-Notenbank, Powell, bekannt. Offizielle Stellen erklärten, die Ausgaben der Fed würden weiterhin vom Generalinspektor der Behörde geprüft, fügten aber hinzu, dass die Untersuchung bei Bedarf wieder aufgenommen werden könne.
Die Zinsentscheidung der Fed steht bevor! Werden die Zinsen gesenkt oder bleiben sie unverändert? Hier sind die aktuellsten möglichen Szenarien.
Die Zinserwartungen am Markt haben ein beeindruckendes Niveau erreicht. Laut den Daten von CME FedWatch liegt die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank Federal Reserve die Zinsen bis Jahresende um 25 Basispunkte senkt, bei 76 %. In optimistischeren Szenarien beträgt die Wahrscheinlichkeit einer Senkung um 50 Basispunkte 21,3 %, um 75 Basispunkte 2,2 % und um 100 Basispunkte 0,1 %. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinsänderung liegt lediglich bei 0,4 %.
Andererseits gilt der Abschluss der Untersuchung als wichtiger Meilenstein, der den Weg für die Bestätigung des ehemaligen Fed-Mitarbeiters Kevin Warsh als Fed-Chef ebnet. Laut der Prognoseplattform Polymarket stieg die Wahrscheinlichkeit für Warshs Bestätigung als Fed-Chef bis zum 15. Mai auf 80 % und bis zum 30. Juni auf 95 %.
Dies ist keine Anlageberatung.
