James Chek: Der Verkauf von Bitcoin aus der Nakamoto-Ära wird den Markt nicht zum Einsturz bringen.
James Check, Gründer des Analysedienstes Checkonchain, erklärte, dass der mögliche Verkauf von Bitcoins aus der Satoshi-Nakamoto-Ära aufgrund der Entwicklung von Quantentechnologien keine fatalen Auswirkungen auf den Kryptomarkt haben werde.
Er schätzt, dass der tatsächliche Verkaufsdruck in einem solchen Szenario deutlich geringer ausfallen wird, als in den Schlagzeilen üblicherweise dargestellt. Er unterteilte die potenziell gefährdeten Vermögenswerte in drei Kategorien: BTC im Wert von ca. 1,716 Millionen US-Dollar aus dem frühen Netzwerk, BTC im Wert von ca. 214.000 US-Dollar in Taproot-Adressen und BTC im Wert von ca. 4,996 Millionen US-Dollar in wiederverwendeten Adressen.
Der Analyst betonte, dass die größten Risiken vor allem mit der ersten Kategorie verbunden seien. Seinen Angaben zufolge seien Inhaber von Taproot-Adressen wahrscheinlich aktiv und in der Lage, Gelder schnell zu transferieren, während wiederverwendete Adressen typischerweise Börsen und Verwahrstellen gehörten, die bereits an Sicherheitsmechanismen arbeiteten.
Er merkte an, dass der Markt aufgrund sogenannter „wiederkehrender Bestände“ (Coins, die lange Zeit ungenutzt waren und wieder in Umlauf gebracht werden) regelmäßig zwischen 10.000 und 30.000 $BTC pro Tag aufnimmt. Bei dieser Rate würde es 60 bis 90 Tage dauern, den gesamten Bestand zu verkaufen.
„Das könnte zwar einen Abwärtstrend auslösen, aber es wäre keine Katastrophe“, sagte er.
Die Marktteilnehmer rechnen mit solchen Risiken und sind eher auf einen allmählichen Druck auf den Preis der führenden Kryptowährung vorbereitet als auf einen plötzlichen Schock, schloss der Gründer von Checkonchain.
James Chek erklärte zuvor, dass die größte Bedrohung durch Quantencomputer für Bitcoin nicht die Technologie selbst sei, sondern der fehlende Konsens innerhalb der Krypto-Community.
