Die Anleger blicken gespannt auf die Sitzung der US-Notenbank Federal Reserve am 28. April.

Bild

Obwohl Anleger keine Zinsänderungen erwarten, warten die globalen Märkte gespannt auf die Entscheidung der US-Notenbank am kommenden Mittwoch. Da die Inflation weiterhin über dem Zielwert liegt, erhöhen geopolitische Risiken die Volatilität der Ölpreise und damit auch die Kurse risikoreicher Anlagen.

Die Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) findet am 28. und 29. April statt. Die Zinsentscheidung wird um 22:00 Uhr Moskauer Zeit erwartet. CME FedWatch schätzt die Wahrscheinlichkeit, dass die Zinsen im Bereich von 3,50 % bis 3,75 % bleiben, auf rund 99 %. Dies wäre die dritte Zinsentscheidung dieser Art.

Laut dem Bureau of Labor Statistics stieg der US-Verbraucherpreisindex im März im Jahresvergleich um 3,3 Prozent und blieb damit über dem Zielwert der Zentralbank von 2 Prozent.

Die Prognosen der Fed vom März deuteten auch auf eine mögliche Zinssenkung von lediglich 25 Basispunkten im Jahr 2026 hin, aber die Verantwortlichen könnten eine aggressive geldpolitische Lockerung vermeiden, bis die Inflation ein deutlicheres Wachstum aufweist.

Im Grunde ist die Zinspause bereits in den Aktienkursen eingepreist, daher könnten die Märkte stärker auf Powells Äußerungen als auf die Entscheidung selbst reagieren. Eine harte Linie könnte die Renditen von US-Staatsanleihen und den Dollar in die Höhe treiben und damit den Druck auf Aktien, Gold, Währungen von Schwellenländern und Bitcoin erhöhen.

Eine weniger restriktive Haltung könnte die Risikobereitschaft stärken. Anleger könnten einen weniger restriktiven Ton als Zeichen dafür werten, dass die Fed eine flexiblere Geldpolitik vorbereitet, insbesondere da Powells Amtszeit am 15. Mai endet.

Derzeit ist der bewaffnete Konflikt im Nahen Osten der Hauptfaktor, der die Märkte destabilisiert. Ein Friedensabkommen wird die Risikoprämie auf dem Ölmarkt senken, die Inflationssorgen lindern und das Vertrauen in den Aktienmarkt und Kryptowährungen stärken.

Eine nachhaltige Lösung des Iran-Konflikts könnte die Risikoprämie auf dem Ölmarkt senken, die Inflationssorgen lindern und das Vertrauen in den Aktienmarkt und Kryptowährungen stärken.

Es ist erwähnenswert, dass institutionelle Anleger nicht nachlassen, und laut Farside flossen am 22. April 335,8 Millionen US-Dollar in Spot-Bitcoin-ETFs und am 23. April 223,3 Millionen US-Dollar, wobei BlackRocks IBIT führend war.

Wenn das geopolitische Risiko nachlässt und die US-Notenbank auf die Verhängung restriktiver Maßnahmen verzichtet, werden Bitcoin und andere risikobehaftete Vermögenswerte einen Liquiditätszufluss erleben.

Risikowarnung:

Die Informationen auf dieser Website dienen ausschließlich Informations- und Bildungszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Finanzempfehlung dar. Kryptowährungen und digitale Vermögenswerte bergen ein hohes Risiko, einschließlich des möglichen Kapitalverlusts. Die Redaktion übernimmt keine Haftung für Entscheidungen, die auf Grundlage der veröffentlichten Inhalte getroffen werden. Es wird empfohlen, eigene Recherchen durchzuführen (DYOR – Do Your Own Research), bevor Sie Anlageentscheidungen treffen. Die redaktionellen Richtlinien finden Sie unter https://happycoin.club/about/

No votes yet.
Please wait...

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *