Visa hat das Polygon-Netzwerk in sein Stablecoin-Abrechnungsprogramm aufgenommen.

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Visa hat sein internationales Stablecoin-Abrechnungsprogramm um die Unterstützung des Polygon-Netzwerks erweitert. Laut Polygon Labs können Emittenten und Acquirer nun Abrechnungstransaktionen direkt über die Blockchain abwickeln.

Technologie-Stack für Banken

Als Teil dieser Initiative wird Visa dem Open Money Stack-Ökosystem beitreten – einem einheitlichen Satz von Tools, der Zahlungen, integrierte Unternehmens-Wallets und lizenzierte Fiat-zu-Kryptowährungs-Wechselschnittstellen integriert.

Zum System gehört auch das Coinme-Netzwerk, das in 48 US-Bundesstaaten als Geldtransferdienstleister lizenziert ist.

Polygon wickelt 34 % aller Stablecoin-Transfers ab. Im März 2025 verarbeitete Polygon 178,1 Millionen solcher Transaktionen.

54 % aller weltweiten Geldtransfers werden über die Blockchain in USDC abgewickelt und übertreffen damit Solana (SOL) an Beliebtheit. Im ersten Quartal wuchs das Volumen der Abrechnungen von „stabilen Vermögenswerten“ via Visa vierteljährlich um 50 % und erreichte einen annualisierten Wert von 7 Milliarden US-Dollar.

Zu Beginn des Quartals hat Polygon seine Gebührenstruktur überarbeitet und sie dadurch für Unternehmen transparenter gestaltet. So zahlte beispielsweise Paxos, dessen Stablecoin-Umsatz 1,3 Milliarden US-Dollar übersteigt, weniger als 700 US-Dollar an Transaktionsgebühren.

„Transaktionen auf der Blockchain werden in etwa fünf Sekunden abgeschlossen. Der Durchsatz übersteigt 2.600 Transaktionen pro Sekunde und ermöglicht so Finanztransaktionen im industriellen Maßstab“, heißt es in der Erklärung.

On-Chain-Banking

Am 28. April kündigte Visa eine Partnerschaft mit der Fintech-Plattform WeFi an, um Non-Custodial Wallets in den alltäglichen Zahlungsverkehr zu integrieren.

Die neue Architektur wird es den Nutzern ermöglichen, mit digitalen Vermögenswerten zu bezahlen, ohne diese an zentralisierte Börsen (CEXs) übertragen zu müssen.

Die Nutzer behalten die Kontrolle über ihre privaten Schlüssel, erhalten aber Zugang zur On-Chain-Banking-Infrastruktur.

Ziel der Initiative ist es, Zahlungen mit digitalen Vermögenswerten in stationären Geschäften so zu gestalten, dass sie von der Verwendung einer herkömmlichen Bankkarte nicht mehr zu unterscheiden sind.

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