Der Ferne Osten hat sich geweigert, den Bergbau in das Präferenzregime einzubeziehen.

Der Leiter des Ministeriums für die Entwicklung des Fernen Ostens und der Arktis, Alexey Chekunkov, erklärte, dass das Mining von Kryptowährungen aufgrund der starken Abhängigkeit der Branche von Marktschwankungen nicht in die Vorzugsregelung aufgenommen werde.
Das System, das zahlreiche Vorteile für Unternehmen bietet, soll am 1. Januar 2027 eingeführt werden. Das Ministerium bekräftigt sein Engagement für die Weiterentwicklung von Bereichen wie Rechenzentrumsinfrastruktur und künstlicher Intelligenz. Diese Projekte gewährleisten eine planbare Stromnachfrage, im Gegensatz zum Mining, dessen Rentabilität vom Kurs der Kryptowährungen abhängt.
„Mining ist keine Randbranche, sondern zyklisch. Als der Bitcoin-Kurs bei 100.000 US-Dollar lag, war er hochprofitabel. Als er auf 50.000 US-Dollar fiel, gingen viele Unternehmen bankrott. Mining wird auf unserem Niveau nicht mehr unterstützt werden“, erklärte der Minister.
Tschekunkow erinnerte daran, dass das Ministerium für digitale Entwicklung bereits zwischen Mining-Farmen und Rechenzentren unterscheidet und seine Behörde diesem Beispiel folgen wird. Ab 2025 erhalten Rechenzentren, die im Register des Ministeriums für digitale Entwicklung eingetragen sind und auf das Mining von Kryptowährungen verzichten, Strom zu Vorzugspreisen.
Zuvor hatte Anatoly Aksakov, Vorsitzender des Ausschusses für Finanzmärkte der russischen Staatsduma, vorgeschlagen, Bergbauausrüstung in Regionen mit überschüssiger Energiekapazität zu platzieren.
