Hacker hat über 5 Millionen Dollar vom Wasabi-Protokoll abgehoben

Am 30. April wurde das Wasabi-Projekt gehackt. Laut Experten von PeckShield belief sich der Schaden auf über 5 Millionen US-Dollar.

Experten von CertiK schätzten den Schaden auf 5,5 Millionen US-Dollar. Der Angriff betraf Vermögenswerte in mehreren Netzwerken: Ethereum, Base, Berachain und Blast.

Laut Blockaid erlangte der Angreifer Zugriff auf den administrativen Schlüssel und legte mithilfe einer speziellen Wasabi-Wallet seine eigene Version des Smart Contracts als Master fest. Anschließend ersetzte er mithilfe eines UUPS-Upgrades die interne Logik des Plattform-Speichers und hob die Vermögenswerte ab.

Der Gründer von SlowMist, der unter dem Pseudonym Cos auftritt, machte auf die schwachen Sicherheitsmechanismen des Protokolls aufmerksam. Seinen Angaben zufolge wurde die Speicherung durch eine einzige EOA ohne Mehrfachsignatur, Zeitsperre oder DAO verwaltet. Dies ermöglichte es Hackern, den privaten Schlüssel leicht zu kompromittieren, was in der Community Fragen aufwarf.

BlockSec fügte hinzu, dass Wallets, die über den Krypto-Mixer Tornado Cash finanziert wurden, administrative Rollen erhielten.

Laut Cyvers hat der Cyberkriminelle WETH, PEPE, MOG, USDC, ZYN, REKT, cbBTC, AERO und VIRTUAL gestohlen und die Vermögenswerte bereits in ETH umgewandelt und auf mehrere Adressen verteilt.

Das Wasabi-Team bestätigte den Hack und riet den Nutzern, bis auf Weiteres nicht mit den Verträgen des Protokolls zu interagieren.

„Wir werden aktualisierte Informationen bereitstellen, sobald neue Daten verfügbar sind“, merkten die Entwickler an.

Zur Erinnerung: Das L1-Netzwerk ZetaChain veröffentlichte eine Analyse des Hackerangriffs vom 27. April. Das Team gab an, dass die Ursache des Angriffs eine Schwachstelle im kettenübergreifenden Messaging-Mechanismus war.

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