Cardano-Gründer Charles Hoskinson spricht über die Zukunft von ADA und reagiert auf Kritik!

Charles Hoskinson, Gründer von Cardano (ADA) und Mitbegründer von Ethereum, war Gast in Folge 701 des Podcasts „The Breakdown“, moderiert von David Gochstein.
Hoskinson sprach ausführlich über seinen Werdegang in der Geschichte der Blockchain, das Konzept des Midnight-Projekts, die Herausforderungen der Benutzererfahrung im Kryptosektor und seine Zukunftsprognosen.
Hoskinson eröffnete das Interview mit den Worten „Midnight ist überall“ und beantwortete Fragen zur Positionierung des Projekts. Auf die Frage, ob Midnight „eine Kryptowährung für Datenschutz, eine Cross-Chain-Lösung oder ein System mit Fokus auf Einfachheit“ sei, antwortete er: „Eine Kombination aus all dem.“ Hoskinson erklärte, dass sie versuchen, das Projekt durch wöchentliche Workshops und KI-gestützte Updates zu vereinfachen, und fügte hinzu: „Manchmal ist es schwer zu erklären, weil es so viel kann.“
Hoskinson erklärte: „Die überwiegende Mehrheit der Nutzer vertraut ihre Gelder Drittanbieterplattformen wie Coinbase oder Binance an, weil sie sich vor der Selbstverwaltung scheuen.“ Er wies darauf hin, dass ein erheblicher Teil der 550 Millionen Kryptowährungsnutzer Binance nutzt, und äußerte die Ansicht, dass Midnight zum „Zentrum des Web 2.5“ werden und die institutionelle Welt in die Blockchain integrieren werde. Hoskinson hob den Aufstieg von Hybridmodellen wie Tether und Circle hervor und argumentierte, dass offene Standards (wie Ethereum und Midnight) föderierte Systeme übertreffen werden.
Das Zukunftskonzept basierte auf einer „Agentenrevolution“. Auf der Midnight City-Plattform sollte jeder Nutzer seinen eigenen KI-Agenten (Co-Piloten) haben. Diese Agenten würden DeFi-Transaktionen, Cross-Chain-Transfers und sogar komplexe Handelsstrategien mit Selbstverwahrung automatisch verwalten. Hoskinson erklärte: „Nutzer werden DeFi nicht vollständig verstehen, egal wie einfach man es gestaltet. Genau hier kommen die Agenten ins Spiel.“ Er erläuterte außerdem, dass Midnight Passport KI-basierte und menschliche Verifizierungssysteme einführen würde, um vor Bots und Deepfakes zu schützen.
Eilmeldung : Die Ethereum Foundation kündigt einen weiteren großen ETH-Verkauf an!
Hoskinson betonte in Bezug auf seine Beziehung zu Cardano, dass Midnight einen bedeutenden Beitrag zum Cardano-Ökosystem geleistet und die Sichtbarkeit von Cardano in den sozialen Medien erhöht habe. Auf Kritik entgegnete Hoskinson: „Manche behaupten, Midnight bringe Cardano keinen Mehrwert. Sollte das Projekt jedoch erfolgreich sein, wird es neue Partnerschaften und Einnahmequellen für Cardano erschließen.“
Hoskinson betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit mit der Monero-Community anstelle von Konkurrenz und beschrieb Monero als das, „was Bitcoin sein sollte“. Er erklärte, dass Midnight dank seiner Datenschutztechnologien Liquidität und DeFi-Unterstützung für das Monero-Ökosystem bieten könne. Darüber hinaus äußerte er sich zu Themen wie der Filecoin-Integration für die Dateispeicherung, Bitcoin-DeFi-Projekten und Post-Quanten-Kryptographie.
Hoskinson ging auch auf die Bedrohung durch Quantencomputer ein und nannte die DARPA Quantum Benchmark Initiative als Beispiel. Er erklärte, der Übergang von Bitcoin zu einer Post-Quanten-Architektur sei komplex, und die fehlende Governance in der Blockchain könne ernsthafte Probleme verursachen. Er argumentierte, solche Übergänge ließen sich bei Cardano dank dessen Governance-Systems erleichtern.
*Dies ist keine Anlageberatung.
