Galaxy schlägt eine Strategie zum Schutz von Bitcoin vor Quantenangriffen vor

Alex Thorne, CEO von Galaxy Research, hat seine Erkenntnisse über die Auswirkungen von Quantencomputern auf Bitcoin vorgestellt. In der Community herrscht Einigkeit über zwei zentrale Punkte.
Ich hatte diese Woche in Las Vegas viele Gespräche über Quantenphysik und Bitcoin, sowohl auf als auch abseits der Bühne, mit Skeptikern, Befürwortern und vielen allgemein klugen Bitcoin-Anhängern.
Ich habe den Eindruck, dass sich ein gewisser Konsens abzeichnet:
1) Satoshis Coins (P2PK) dürfen nicht angetastet werden. Eine Verletzung seiner Eigentumsrechte könnte …
— Alex Thorn (@intangiblecoins) 2. Mai 2026
Thorne ist der Ansicht, dass Satoshi Nakamotos Coins ( im P2PK- Format) selbst unter der Bedrohung durch Hackerangriffe nicht manipuliert werden sollten. Die Verletzung der Eigentumsrechte des Schöpfers würde den Wert von Bitcoin untergraben.
Das Risiko einer Enteignung dieser Gelder ist geringer als allgemein angenommen. Die Coins sind auf 22.000 Adressen verteilt. Ein Angreifer müsste jede Wallet einzeln hacken, anstatt das gesamte Netzwerk auf einmal. Gleichzeitig können große Börsen und aktive Nutzer im Vorfeld auf quantenresistente Adressen umsteigen.
Der Analyst merkte an, dass der Markt selbst einen plötzlichen Zufluss großer Mengen an Coins verkraften könne. Seiner Meinung nach werden Bitcoin-Anhänger die Grundprinzipien des Protokolls beibehalten wollen, selbst wenn dies einen vorübergehenden Kursverfall zur Folge hätte.
Thorne unterstützte die Entwicklung der Post-Quanten-Kryptographie. Das Testen neuer Algorithmen und die Optimierung von Signaturen sind für das Netzwerk von Vorteil, solange dies nicht zu Uneinigkeit in der Community führt und die Entwickler nicht von anderen Aufgaben ablenkt.
Der Forscher schlug vor, eine fertige technische Lösung vorzubereiten und sie „auf Lager zu legen“. Dies würde eine schnelle Implementierung von Aktualisierungen ermöglichen, sobald die Bedrohung durch Quantencomputer real wird.
Thorne schätzte die Wahrscheinlichkeit eines kritischen Einflusses der Quantentechnologie auf Bitcoin auf 1 %. Gleichzeitig bezeichnete er die aktuellen Diskussionen als nützlich, um das System auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten.
Zur Erinnerung: Im April präsentierten der Bitcoin-Entwickler Jameson Lopp und eine Gruppe von Experten einen Entwurf namens BIP-361. Die Initiative sieht das Einfrieren von Coins vor, die für Quantencomputer anfällig sind.
Die Gemeinde kritisierte den Vorschlag und nannte ihn autoritär und konfiskatorisch.
