Bitcoin testete die Marke von 81.000 US-Dollar.

Der Bitcoin-Kurs testete die Marke von 81.000 US-Dollar und legte innerhalb von 24 Stunden um 1,4 % zu. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag der Kurs wieder bei 80.572 US-Dollar.

Stundenchart von Binance BTC/USDT. Quelle: TradingView.
Das Volumen der zwangsweise geschlossenen Short-Orders am Terminmarkt überstieg 224 Millionen US-Dollar.

Quelle: CoinGlass.
Ein Experte mit dem Pseudonym Darkfost hat Kapitalzuflüsse in den Markt für digitale Vermögenswerte dokumentiert. In den letzten 60 Tagen ist die Gesamtmarktkapitalisierung von Kryptowährungen um 5,9 Milliarden US-Dollar gestiegen.
Die Nachfrage ist noch relativ schwach, um eine starke Erholung zu unterstützen, aber es ist wichtig festzuhalten, dass sie sich in den letzten Monaten verbessert hat.
Wenn wir die Entwicklung der Marktkapitalisierung betrachten, hat sich der Trend eindeutig verschoben.
Innerhalb von 60 Tagen wurden dem Markt mehr als 5,9 Milliarden Dollar zugeführt… pic.twitter.com/Xtuom7aH3p
— Darkfost (@Darkfost_Coc) 3. Mai 2026
Der Analyst merkte an, dass der Markt Anfang März monatlich etwa 2 Milliarden Dollar verlor – dieser Trend hat sich nun umgekehrt. In den letzten 30 Tagen hat die Branche 2,6 Milliarden Dollar erwirtschaftet.
Die Nachfrage bleibt verhalten, doch die Indikatoren haben sich mehrere Monate in Folge verbessert und stützen damit die Markterholung, die im Februar begann.
Optimismus der Anleger
Darkfost stellte fest, dass ein spezieller Index, der den Bereich von +100 bis -100 abbildet, in den „Gier“-Bereich gerutscht ist. Der Experte wertet dies als positives Signal: Wachstumsorientierte Anleger verkaufen seltener Vermögenswerte und bevorzugen eine langfristige Anlage.
Die Marktstimmung normalisiert sich wieder, da BTC versucht, sich über 80.000 US-Dollar zu etablieren.
Dieser Index, der unter anderem den Fear & Greed Index berücksichtigt, funktioniert anders. Seine Skala reicht von +100 bis -100… pic.twitter.com/PWIA5lwihS
— Darkfost (@Darkfost_Coc) 5. Mai 2026
Darkfost mahnte zur Vorsicht und erinnerte an die Situation im Januar: Damals wurde ein ähnlicher Optimismusanstieg durch eine scharfe Marktumkehr und Korrektur ersetzt.
Der Analyst ist der Ansicht, dass der Markt kurz vor einem möglichen Wendepunkt steht. In dieser Phase sollte das Verhalten großer Marktteilnehmer besonders beachtet werden.
Die Kluft in der Dynamik von BTC und ETH
Die Experten von XWIN Japan analysierten die Erholung des Kryptomarktes im April und stellten signifikante Unterschiede in der Nachfragestruktur der beiden größten Kryptowährungen fest.
Die Erholung im April im Detail – Die Unterschiede in der Angebots- und Nachfragestruktur zwischen Bitcoin und Ethereum
„Sollte ETH eine nachhaltige Nachfrage ähnlich der von BTC aufweisen, könnte eine breitere Beteiligung von Altcoins folgen. Bis dahin dürfte die Bitcoin-Dominanz jedoch anhalten.“ – Von @xwinfinance pic.twitter.com/UVw1bfVXAr
— CryptoQuant.com (@cryptoquant_com) 5. Mai 2026
Bitcoin stieg innerhalb eines Monats um 11,85 % von 68.219 $ auf 76.306 $. Ethereum legte mit 7,28 % (von 2.103 $ auf 2.256 $) etwas moderater zu. Analysten von XWIN Japan bezeichneten diese Entwicklung als „strukturelle Divergenz“.
Schlüsselfaktoren für das Wachstum der ersten Kryptowährung:
- Eine positive Prämie an der Coinbase-Börse ist ein Indikator für die Nachfrage amerikanischer institutioneller Anleger und ETFs;
- Ein stetiger Abfluss von Coins von den Börsen bestätigt die Akkumulation des Vermögenswerts durch große Marktteilnehmer.
Die Situation bei Ethereum ist anders. Analysten verzeichneten kein signifikantes Interesse von Fonds. Der Ether-Preis stieg hauptsächlich aufgrund des nachlassenden Verkaufsdrucks und weniger aufgrund aktiver Käufe.
XWIN Japan ist der Ansicht, dass sich der Markt nicht mehr gleichmäßig bewegt – Kapital wird selektiv verteilt. Die Dominanz von Bitcoin wird so lange anhalten, bis sich eine stabile Spot-Nachfrage auf dem Ethereum-Markt ergibt.
Erinnern wir uns: Am 4. Mai stieg der Preis der ersten Kryptowährung auf 80.500 US-Dollar. Einer der Wachstumstreiber war die veränderte Nachrichtenlage im Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen den USA und dem Iran.
