Arbitrum DAO hat die Überweisung von 70 Millionen US-Dollar an den DeFi United-Fonds genehmigt.

Die Arbitrum L2 Netzwerk-Community unterstützte die Überweisung von 30.765 ETH im Wert von 70 Millionen US-Dollar an den DeFi United Fonds.

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Quelle: snapshot.org.

Im April fror das Projekt diese Gelder bei der Adresse des Hackers ein, der das Kelp-Protokoll kompromittiert hatte, und transferierte sie auf eine zwischengespeicherte Wallet. Anfang Mai leitete die Arbitrum DAO eine Abstimmung über die Überweisung der Gelder zur Deckung der durch den Angriff entstandenen Verluste ein.

90,96 % der Teilnehmer stimmten für den Vorschlag, etwa 9 % enthielten sich. Bei Annahme würde Arbitrum zum größten Spender für DeFi United werden. Über das endgültige Schicksal der 30.765 ETH entscheidet jedoch das Gericht.

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Quelle: defiunited.world.

Rechtsunsicherheit

Am 1. Mai ordnete ein US-Gericht Arbitrum an, von Hackern gestohlene Gelder freizugeben. Die Vermögenswerte werden von Opfern nordkoreanischer Terroranschläge beansprucht. Sie fordern die Auszahlung der Kryptowährung als Entschädigung für die Vorfälle von 2015.

Rechtsanwalt Gabriel Shapiro hatte zuvor darauf hingewiesen, dass das DAO-Projekt nicht ohne eine gesonderte Gerichtsverhandlung über ETH verfügen kann.

Das Team von Aave hat bereits einen Eilantrag auf Aufhebung der Beschlagnahme von Vermögenswerten gestellt und bezeichnet die Argumentation des Gerichts als rechtlich unhaltbar.

Laut Angaben der Plattformvertreter führt der vorübergehende Besitz der gestohlenen Coins nicht dazu, dass diese in das Eigentum des Angreifers übergehen, selbst wenn die Verbindung des Angriffs zur Lazarus-Gruppe bestätigt wird.

Zur Erinnerung: Die Anwälte der Opfer der DVRK haben den Kelp-Hack als Kreditkartenbetrug neu eingestuft.

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