
Morgan Stanley, eine der größten US-amerikanischen Banken, hat den Handel mit Kryptowährungen auf ihrer Online-Plattform E*Trade eingeführt. Die Gebühren sind niedriger als die der führenden US-amerikanischen Kryptowährungshandelsplattformen Coinbase und Robinhood.
Die Gebühr beträgt 0,5 % pro US-Dollar-Transaktion. Der Handel befindet sich derzeit im Pilotbetrieb, die Bank plant jedoch, den Service bis Ende des Jahres für alle 8,6 Millionen Plattformkunden freizuschalten. Aktuell wird ausgewählten Nutzern der Handel mit Bitcoin, Ethereum und Solana angeboten. Die Handelsinfrastruktur wird von der Zerohash-Plattform bereitgestellt.
E*Trade ist eine Online-Brokerage-Plattform, die Handelsdienstleistungen für Finanzanlagen wie Aktien, ETFs, Optionen, Investmentfonds, Anleihen und Futures anbietet. Morgan Stanley übernahm die Plattform im Jahr 2020.
Morgan Stanley, das ein Vermögen von 1,9 Billionen US-Dollar verwaltet, kündigte bereits im September letzten Jahres den Handel mit Kryptowährungen über E*Trade an. Anfang April debütierte der Morgan Stanley Bitcoin Trust (MSBT), ein Spot-Bitcoin-ETF, auf der Plattform. Seine Gebühren sind mit 0,14 % pro Jahr die niedrigsten im Vergleich zu Wettbewerbern. Zum Vergleich: Der ETF von Grayscale berechnet 0,15 % pro Jahr, und BlackRocks IBIT, Marktführer nach Marktkapitalisierung, verlangt 0,25 %.
Mitte April reichte die US-amerikanische Großbank Goldman Sachs bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC die Genehmigung zur Auflegung des Goldman Sachs Bitcoin Premium Income ETF ein. Der Fonds plant, mindestens 80 % seines Nettovermögens in Bitcoin-bezogene Instrumente, vorwiegend in Spot-ETPs, zu investieren.
