
- Aufgrund der Nachrichten über das Hantavirus hat die Krypto-Community begonnen, auf den Aufstieg von Memecoins zu wetten.
- Einige Nutzer haben die potenziellen Auswirkungen mit dem DeFi-Boom während der COVID-19-Pandemie verglichen.
- Die WHO betonte, dass sich das aktuelle Virus anders ausbreitet und das Risiko einer Pandemie weiterhin gering ist.
Angesichts der Berichte über einen Ausbruch des Anden-Hantavirus auf dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius begannen einige Mitglieder der Krypto-Community über einen möglichen „Memcoin-Superzyklus“ zu diskutieren. Nutzer sozialer Medien spekulierten, dass erneute Besorgnisse über die Krankheit zu verstärkten Spekulationsaktivitäten auf dem Markt führen könnten.
So schrieb beispielsweise jeetassassin, ein Botschafter der Moonshot-Plattform, dass das Hantavirus „einen weiteren Memecoin-Superzyklus auslösen“ würde. Das Projektteam kündigte später die Notierung des HANTA-Tokens an, der über pump.fun geschaffen und der Krankheit gewidmet wurde.
Das Hantavirus ($HANTA) ist jetzt auf Moonshot verifiziert. pic.twitter.com/wme6ZDuxkb
— Moonshot (@moonshot) 7. Mai 2026
Auch Nansen-CEO Alex Svanevik äußerte sich zu der Situation und erinnerte an das Wachstum von DeFi während der COVID-19-Pandemie im Jahr 2020. Er glaubt, dass die aktuelle Situation den Beginn eines „Sommers der KI-Agenten“ auf dem Kryptomarkt markieren könnte.
2020: Covid -> Defi Summer
2026: Hanta -> Agentischer Sommer
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— Alex Svanevik 🐧 (@ASvanevik) 7. Mai 2026
Weitere Meldungen von Händlern, die auf einen Anstieg der Volatilität und des Handelsvolumens hofften, tauchten in den sozialen Medien auf. Einige Nutzer gaben direkt an, dass eine mögliche Pandemie den Wert der damit verbundenen Token stark erhöhen könnte.
Die WHO glaubt nicht an eine Pandemie
Trotz Diskussionen in der Krypto-Community hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) betont, dass sich das Anden-Hantavirus in seinem Infektionsmechanismus deutlich von COVID-19 unterscheidet.
Die WHO-Epidemiologin Maria Van Kerkhove erklärte, dass sich die Krankheit nicht so leicht verbreitet wie das Coronavirus oder die Grippe. Sie wird typischerweise von Nagetieren auf den Menschen übertragen – durch Kontakt mit deren Urin, Speichel oder Kot sowie durch Einatmen kontaminierter Partikel in der Luft.
Das Anden-Hantavirus gilt als seltene Ausnahme, da es durch engen und längeren Kontakt zwischen Menschen übertragen werden kann.
Medienberichten zufolge wurde der Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff festgestellt, das von Argentinien aus in See stach. Es wurden fünf bestätigte und drei wahrscheinliche Fälle sowie drei Todesfälle unter den Passagieren gemeldet.
Die WHO stellte fest, dass für die Übertragung des Virus in der Regel enger und längerer Kontakt zwischen Menschen erforderlich ist. Die Organisation betonte außerdem, dass das Anden-Hantavirus bereits seit Langem bekannt sei und bisher nicht zu einer globalen Pandemie geführt habe.
Gleichzeitig weisen Experten darauf hin, dass das Virus weiterhin eine gefährliche Krankheit darstellt. Es kann ein kardiopulmonales Syndrom verursachen, dessen Sterblichkeitsrate laut WHO bis zu 50 % beträgt.
Zur Erinnerung: Wir berichteten, dass ein Händler einen potenziellen Gewinn von mehr als 2,6 Millionen Dollar mit der Kryptowährung ASTEROID verpasst hat.
