Ethereum-ETF-Volumen erreicht 13,7 Milliarden US-Dollar dank Investitionszuflüssen und wachsenden Unternehmensreserven
Ethereum-Spot-ETFs haben seit ihrem Debüt in den USA im Juli 2024 ein starkes Wachstum verzeichnet, und auch die an den Token gebundenen Unternehmensbeteiligungen sind gewachsen.
Der Investitionszufluss stieg innerhalb eines Monats um 44 %
Laut der Krypto-Research-Plattform SoSoValue sind die Kapitalzuflüsse in den Ethereum-ETF in diesem Monat um 44 Prozent gestiegen, von 9,5 Milliarden Dollar am 1. August auf 13,7 Milliarden Dollar am 28. August. Marktteilnehmer sagen, dass die Dynamik durch die erneute institutionelle Nachfrage befeuert wird.
Mittelfluss im US-Ethereum-ETF. Quelle: Farside Investors
Nachdem Ethereum lange Zeit hinter Bitcoin zurückgeblieben war und die Stimmung unter den Anlegern nachließ, hat es in jüngster Zeit eine deutliche Wiederbelebung der Anerkennung sowohl seiner Akzeptanzrate als auch seiner Vorteile erlebt.
Unternehmensreserven gewinnen an Dynamik
Der Grund für die wachsende Nachfrage der Anleger liegt in der steigenden Zahl von Unternehmen, die ETH-basierte Unternehmensreserven akzeptieren. Während Bitcoin nach wie vor die am häufigsten mit Unternehmensreserven assoziierte Kryptowährung ist, gewinnen auch Ethereum-Reserven bei Unternehmen an Bedeutung.
Laut Strategic ETH Reserve halten Unternehmen derzeit 4,4 Millionen ETH oder 3,7 % des Gesamtangebots im Wert von 19,18 Milliarden US-Dollar.
Ein starker Treiber hierfür sind Regulierungen, insbesondere der GENIUS Act, der traditionellen Investoren die Möglichkeit bietet, die Infrastruktur aufzubauen und diese neue Technologie zu nutzen.
Unternehmen mit Reserven sind Großabnehmer, die nicht beabsichtigen, den Vermögenswert zu verkaufen.
Ethereum-Roadmap erreicht wichtigen Meilenstein
Die Ethereum-Roadmap tritt in eine wichtige Entwicklungsphase ein. Kommende Updates sollen die Effizienz von Smart Contracts und die Benutzerfreundlichkeit von Validatoren deutlich verbessern und so die Wettbewerbsfähigkeit von Ethereum als institutionelle Abwicklungsebene stärken.
Ethereum hat seinen Upgrade-Zeitplan stetig vorangetrieben. Das Pectra-Upgrade im Mai erweiterte die Validator-Limits und führte die Kontoabstraktion ein. Der Fusaka-Hardfork ist für den 5. November geplant. Er führt die PeerDAS-Technologie ein, ein verteiltes Datenspeichersystem zwischen Netzwerkknoten, das die Validatoren entlastet und die Verfügbarkeit von Informationen verbessert.
Das Restaking über EigenLayer und der Aufstieg von L2-Rollups – zusätzliche Blockchains der zweiten Ebene, die Transaktionen schneller und günstiger verarbeiten als das Hauptnetzwerk – generieren echte Einnahmen für das Protokoll und lenken die Aufmerksamkeit der Entwickler zurück in das Ökosystem.
Source: cryptonews.net