
Der Kryptoanalyst Benjamin Cowen äußerte im Bankless-Podcast die Vermutung, dass Ethereum angesichts des aktuellen Abwärtstrends auf dem Kryptomarkt im nächsten Jahr wahrscheinlich keine neuen Höchststände erreichen wird.
Cowen merkte an, dass ein erneuter Anstieg des Ethereum-Kurses auf sein Hoch von 4.878 US-Dollar eher eine „Bullenfalle“ als der Beginn einer nachhaltigen Rallye sein könnte. Laut dem Analysten besteht die Möglichkeit, dass Ethereum nach diesem Kursanstieg auf 2.000 US-Dollar abstürzt. Cowen warnte davor, dass selbst ein erneuter Anstieg des ETH-Kurses nicht zu einem Wiederaufleben der Altcoins führen werde.
„Wenn Bitcoin sich tatsächlich in einem Abwärtstrend befindet, wie es den Anschein hat, wird es Ethereum schwerfallen, weiter zu steigen. Es ist jedoch die einzige größere alternative Kryptowährung, die noch eine Chance hat. Ich denke, viele andere alternative Kryptowährungen haben ihr Potenzial in diesem Zyklus bereits ausgeschöpft, daher ist es unwahrscheinlich, dass sie in absehbarer Zeit neue Höchststände erreichen werden“, sagte Cowen.
Cowens Kommentare folgen der jüngsten pessimistischen Prognose des Händlers Peter Brandt, dass Bitcoin bis zum dritten Quartal 2026 auf 60.000 US-Dollar fallen und damit auch andere Kryptowährungen mitreißen könnte. Ethereum wird derzeit bei 2.900 US-Dollar gehandelt und hat eine Marktkapitalisierung von 357,6 Milliarden US-Dollar. Eine Rückkehr zum Allzeithoch entspräche einem Anstieg von 40,5 %.
Im Oktober skizzierte ein Kryptoanalyst die Bedingungen für den Beginn der Altcoin-Saison, die nach dem rasanten Wachstum der nach Marktkapitalisierung zweitgrößten Kryptowährung einsetzen dürfte. Die Dominanz von Bitcoin dürfte laut Cowen ebenfalls zum Wachstum digitaler Vermögenswerte beitragen.
