Société Générale kooperiert mit Swift, um Anleihen mithilfe von Bargeld und Stablecoins zu tokenisieren.

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Die Kryptowährungs- und Stablecoin-Sparte der französischen Bank Société Générale (GLE), SG-FORGE, geht eine Partnerschaft mit dem globalen Interbanken-Nachrichtensystem Swift ein, um den Austausch und die Abwicklung tokenisierter Anleihen sowohl mit Fiat- als auch mit digitalen Währungen zu ermöglichen, gab die Bank am Donnerstag bekannt.

Die Transaktion wurde mit dem Stablecoin SG-FORGE EURCV$1.1631 durchgeführt, dem ersten MiCA [Crypto Asset Markets]-konformen Stablecoin, der nativ mit Swift kompatibel ist und als Orchestrator zwischen Blockchain-Plattformen und bestehenden Zahlungssystemen fungierte, teilte die Bank mit.

„Die Transaktion demonstrierte die Machbarkeit wichtiger Marktszenarien: Emission, Lieferung gegen Zahlung (DvP), Kuponzahlung und Einlösung“, sagte SG-FORGE.

Blockchain-Technologie und Stablecoin-Zahlungssysteme werden häufig als Alternative zu Swift angepriesen. In diesem Fall erweitert SocGen die Kooperationsmöglichkeiten zwischen bestehender und neuer Infrastruktur.

Die Bank berichtete, dass tokenisierte Anleihen die bestehende Zahlungsinfrastruktur nutzen können, wodurch Finanzinstitute die Abwicklung durch die Integration der ISO-20022-Standards beschleunigen können.

„Dieser wichtige Meilenstein zeigt, wie Zusammenarbeit und Interoperabilität die Zukunft der Kapitalmärkte prägen werden“, sagte Thomas Dugoquier, Leiter des Bereichs tokenisierte Vermögenswerte bei Swift. „Indem wir beweisen, dass Swift Transaktionen mit tokenisierten Vermögenswerten plattformübergreifend abwickeln kann, ebnen wir unseren Kunden den Weg zu einer sicheren und breiten Akzeptanz digitaler Vermögenswerte. Es geht darum, eine Brücke zwischen etablierten und neuen Finanztechnologien zu schlagen.“

Dieser Testlauf ist Teil einer größeren Reihe von Experimenten mit digitalen Vermögenswerten und Währungen unter der Leitung von Swift. Im vergangenen September kündigte Swift die Zusammenarbeit mit über 30 Banken weltweit an, um ein gemeinsames, auf Blockchain basierendes digitales Register zu entwickeln. Dieses soll zunächst grenzüberschreitende Zahlungen in Echtzeit rund um die Uhr ermöglichen.

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