Eilmeldung: Donald Trump hat einen potenziellen Kandidaten für den Vorsitz der US-Notenbank ausgeschlossen: „Er bleibt auf seiner Position!“

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Die jüngsten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump über potenzielle Kandidaten für den Vorsitz der US-Notenbank haben zu einer deutlichen Veränderung der Marktentwicklung und der Meinungsumfragen geführt.

Nach Trumps Äußerungen haben sich die Chancen von Kevin Hassett, der zuvor als aussichtsreicher Kandidat galt, auf den Vorsitz der US-Notenbank deutlich verringert, während der Dollar an Stärke gewonnen hat und die Gold- und Silberpreise kurzfristig stark gefallen sind.

In seinen heutigen Äußerungen erklärte Trump, er wolle Hassett in seiner jetzigen Position im Nationalen Wirtschaftsrat (NEC) des Weißen Hauses belassen, anstatt ihn zum Vorsitzenden der Federal Reserve zu ernennen. „Hassett ist im Fernsehen sehr präsent, und ich möchte, dass er in seiner jetzigen Position bleibt. Wir werden sehen“, sagte Trump und fügte hinzu: „Die Fed-Beamten reden nicht viel, aber Hassett redet viel.“ Im Anschluss an diese Kommentare stieg der US-Dollar-Index (DXY) rasch um mehr als 20 Punkte, während die Gold- und Silberpreise deutlich fielen.

Trumps Äußerungen beeinflussten auch die Markterwartungen hinsichtlich des Vorsitzes der US-Notenbank. Auf Prognoseplattformen stieg die Wahrscheinlichkeit für die Wahl von Kevin Warsh, während die für Hassett sank. Andere Namen wie Christopher Waller, Rick Rieder und Michelle Bowman wurden weiterhin genannt, allerdings mit geringerer Wahrscheinlichkeit.

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Diese Situation hat auch die Unsicherheit über die Zukunft des derzeitigen Vorsitzenden der US-Notenbank, Jerome Powell, verstärkt. Die jüngste harte Linie der Trump-Regierung gegenüber der Fed und die Vorladung vor eine Grand Jury des Justizministeriums haben die Erwartung genährt, dass Powell nach dem Ende seiner Amtszeit im Mai im Fed-Vorstand verbleiben könnte. Powells Amtszeit als Mitglied des Fed-Vorstands endet im Januar 2028.

In einer schriftlichen und per Video veröffentlichten Erklärung vom 11. Januar gab Powell an, die Vorladung basiere auf seiner Aussage vor dem Kongress bezüglich der Renovierung des Federal-Reserve-Gebäudes, und er sehe den Schritt im breiteren Kontext von „staatlichem Druck und Drohungen“. Diese Aussage befeuerte Spekulationen am Markt, Powell könnte bei der Fed bleiben, um die Institution zu schützen.

Analysten zufolge könnte Trumps Plan, eine Fed-Führung zu etablieren, die niedrigere Zinsen befürwortet, scheitern, sollte Powell im Vorstand bleiben. Die ehemalige Präsidentin der Federal Reserve Bank von Cleveland, Loretta Mester, warnte, dies könne ein Gefühl der „Doppelherrschaft“ an den Märkten hervorrufen. Antulio Bomfim, globaler makroökonomischer Direktor bei Northern Trust Asset Management, erklärte, Powell wolle kein „Schattenvorsitzender“ sein, doch seine Präsenz im Vorstand werde unweigerlich als starkes Gegengewicht wirken.

Kurzfristig werden keine radikalen Änderungen der Geldpolitik erwartet. Im vergangenen Monat senkte die Fed ihren Leitzins um 25 Basispunkte – die dritte Senkung in Folge – und deutete in jüngsten Stellungnahmen an, dass sie die Entwicklung der Inflations- und Beschäftigungsdaten abwarten wolle. Powells Verbleib im Fed-Gouverneursrat könnte jedoch Trumps Pläne verzögern, neue Mitglieder zu ernennen und eine Mehrheit zu sichern.

*Dies ist keine Anlageberatung.

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