State Street bringt Plattform zur Tokenisierung von Vermögenswerten auf den Markt

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Die internationale Bankgesellschaft State Street hat eine institutionelle Plattform für digitale Vermögenswerte vorgestellt. Ziel ist es, Unternehmen bei ihren Aktivitäten in diesem Bereich zu unterstützen und ihnen die Einführung verschiedener Kryptoprodukte zu ermöglichen.

State Street gab am Donnerstag bekannt, dass die Plattform traditionelle Vermögenswerte durch Tokenisierung mit der Kryptoindustrie verbinden soll. Sie ermöglicht die Schaffung tokenisierter Geldmarktfonds, börsengehandelter Fonds und Produkte wie tokenisierter Einlagen und Stablecoins.

Die Plattform wird Institutionen Tokenisierungsdienste, die Verwahrung digitaler Vermögenswerte und den Zugang zu einer Vielzahl digitaler Vermögenswerte bieten.

„Durch die Kombination der Leistungsfähigkeit der Blockchain mit robusten Kontrollmechanismen und globaler Servicekompetenz geben wir Institutionen das Vertrauen, die Tokenisierung als Teil ihrer Kernstrategie einzusetzen“, sagte Joerg Ambrosius, Präsident der Investment Services Division von State Street.

Wie andere Tokenisierungsinitiativen im Bankwesen richtet sich die Plattform zunächst an institutionelle Kunden. Ihr Betrieb unterliegt der behördlichen Genehmigung in den jeweiligen Jurisdiktionen.

Die Tokenisierung ist für traditionelle Finanzunternehmen, die mit Blockchain experimentieren, zu einem zentralen Thema geworden. Befürworter der Technologie behaupten, sie könne die Liquidität verbessern.

Der Kryptobankenkonzern Sygnum prognostiziert, dass die Tokenisierung im Jahr 2026 weit verbreitet sein wird, dank klarer Regulierungen, die in den USA umgesetzt werden.

State Street verwaltet Vermögenswerte in Höhe von 5,4 Billionen US-Dollar. Das Unternehmen beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit digitalen Vermögenswerten, und seine Aktivitäten haben sich bis 2025 deutlich verstärkt.

Im Dezember brachte das Unternehmen in Zusammenarbeit mit Galaxy Asset Management und Ondo Finance einen tokenisierten Fonds auf der Solana-Blockchain auf den Markt. Ziel des Fonds ist die Speicherung von Bargeldbeständen auf Blockchains, um eine Liquidität rund um die Uhr zu gewährleisten.

Andere Finanzdienstleister wie Fidelity, Franklin Templeton und JPMorgan haben ebenfalls tokenisierte Geldmarktfonds aufgelegt. Viele traditionelle Unternehmen, darunter BlackRock, haben kryptogebundene ETFs eingeführt.

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