Indien verbietet Transaktionen mit anonymen Token.

В Индии запретили операции с анонимными токенами

Die indische Finanzermittlungsbehörde (FIU) hat Kryptowährungsbörsen und -plattformen angewiesen, den Handel mit datenschutzorientierten Token wie Monero (XMR) und Zcash (ZEC) einzustellen. Seriöse Plattformen sind verpflichtet, diese Token von der Liste zu nehmen.

Die Aufsichtsbehörde begründete ihre Position damit, dass Kryptowährungen, die die Anonymität ihrer Besitzer wahren, zur Geldwäsche missbraucht werden können. In ihrer jüngsten Empfehlung fordert die FIU Börsen und Vermittlungsdienste auf, Ein- und Auszahlungen von Token zu verhindern, deren Funktionalität darauf abzielt, die Herkunft der Gelder, die Identität der Besitzer oder das Transaktionsvolumen zu verschleiern.

Laut der Finanzaufsichtsbehörde verstoßen Transaktionen mit solchen Vermögenswerten gegen Risikomanagementstandards. Die Aufsichtsbehörde fordert zudem eine strengere Überwachung von Transaktionen an nicht verwahrte Wallets. Darüber hinaus stuft die FIU die Nutzung von Krypto-Mixern – Tools, die es Nutzern ermöglichen, Kontrollen und Sanktionen zu umgehen – als riskant ein. Ein generelles Verbot dieser Tools besteht in Indien jedoch nicht.

Im Oktober sperrte die FIU den Zugang zu 25 Börsen. Der Grund war derselbe: Geldwäschevorwürfe.

Mitte Januar wurde in Dubai ein Verbot von Privacy-Tokens eingeführt. Die Behörden des Emirats untersagten zudem die Nutzung von Krypto-Mixern und sogar die Werbung für private Vermögenswerte und Mixing-Tools. Thailand folgte Dubai und erließ entsprechende Beschränkungen. Eine ähnliche Regelung wird 2027 in der Europäischen Union in Kraft treten. Unterdessen gewinnen Privacy-Tokens an Popularität, da traditionelle Kryptowährungen zunehmend mit den traditionellen Finanzmärkten verschmelzen.

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