
BlackRock-Chef Rick Rieder hat sich als aussichtsreicher Kandidat im Rennen um den Vorsitz der US-Notenbank herauskristallisiert, ein Amt, das von US-Präsident Donald Trump unterstützt wird.
Nutzer, die auf großen Prognoseplattformen handeln, sehen BlackRock-Manager Rieder zunehmend als wahrscheinlichsten Kandidaten für den Vorsitz der US-Notenbank.
Laut den neuesten Daten von Prognosemärkten stiegen Rick Rieders Gewinnchancen bei Polymarket am Montagmorgen auf 47 Prozent. Der ehemalige Fed-Mitarbeiter Kevin Warsh lag mit 28 Prozent an zweiter Stelle. Am 12. Januar lagen Rieders Chancen bei Polymarket noch unter 3 Prozent.
Die Marktvolatilität der letzten Wochen spiegelt auch die widersprüchlichen Aussagen von Präsident Trump bezüglich seiner Kandidatur für den Vorsitz der US-Notenbank wider. Während die Wahrscheinlichkeit einer Nominierung von Kevin Hassett, dem Wirtschaftsberater des Weißen Hauses, im Dezember noch bei 85 % lag, zeigen die neuesten Daten einen Rückgang auf 9 %. Das Handelsvolumen für diese Prognose betrug auf Polymarket rund 269 Millionen US-Dollar, auf Kalshi dagegen 59 Millionen US-Dollar.
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Rieders Bekanntheitsgrad rührt von seiner ungewöhnlichen Position als Chief Investment Officer (CIO) für globale Anleiheninvestitionen bei BlackRock her. Als potenzieller Vorsitzender der US-Notenbank werden seine öffentlich zugänglichen Analysen und seine offenen Meinungen zu Wirtschaftsdaten von den Märkten genauestens beobachtet.
In seiner Analyse der am 9. Januar veröffentlichten Beschäftigungsdaten argumentierte Rieder, dass die Wirtschaft ein starkes Produktivitätswachstum verzeichnet habe, welches die Arbeitskräftenachfrage dämpfe. Laut Rieder erscheinen die Beschäftigungszahlen zwar insgesamt positiv, die tatsächliche Lage auf dem Arbeitsmarkt spiegele dieses Bild jedoch nicht vollständig wider. In seinem Kommentar führte Rieder aus: „Wenn es heute um die Frage geht, ob die Wirtschaft ein Produktivitätswachstum verzeichnet, können wir auf eine Reihe von Indikatoren verweisen, die einer genaueren Betrachtung bedürfen, anstatt uns lediglich auf die jüngste Verlangsamung des allgemeinen Beschäftigungswachstums zu konzentrieren.“
Rieder merkte außerdem an, dass das Wirtschaftswachstum in den USA zwar weiterhin robust sei, viele Arbeitnehmer aber nicht ausreichend an dieser Dynamik teilhaben könnten.
Dies ist keine Anlageberatung.
