
Die Hashrate des größten Mining-Pools, Foundry USA, ist seit dem 23. Januar um 60 % gesunken. Rechenzentrumsbetreiber in den USA schalten aufgrund der extremen Wetterbedingungen massenhaft Geräte ab.
Laut TheMinerMag ist die Gesamtkapazität des Minenpools um fast 200 EH/s gesunken. Trotz dieses Rückgangs erreicht Foundry USA weiterhin rund 198 EH/s – das entspricht 22 % des globalen Wertes.

Quelle: Hashrate-Index.
Auf dem Höhepunkt der Beschränkungen betrug das Intervall zwischen den im Bitcoin-Netzwerk geschürften Blöcken mehr als 12 Minuten. Laut aktueller Prognose wird die nächste Neuberechnung die Schwierigkeit des Minings um etwa 5 % reduzieren.

Quelle: CloverPool.
Die Stromausfälle wurden durch den Wintersturm Fern verursacht. Extremwetter hat den Südosten, Nordosten und Teile des Mittleren Westens der USA heimgesucht. Miner sind gezwungen, ihren Verbrauch zu reduzieren, um die städtischen Stromnetze zu entlasten. Auch andere Minenbetreiber sind von dem Problem betroffen.
Bergbauunternehmen fungieren als Ausgleichskräfte im Stromnetz. Bei Spitzenlast oder Stromausfällen schalten sie Anlagen ab und leiten den Strom zu Haushalten und kritischer Infrastruktur um.
Laut dem Wetterkanal erstreckte sich der Sturm über fast 3.000 km. Mehr als eine Million US-Einwohner waren aufgrund von Eis und Schneefall ohne Strom.
Zur Erinnerung: Am 22. Januar sank die Schwierigkeit des Bitcoin-Minings aufgrund einer weiteren Neuberechnung um 3,28 % auf 141,67 T.
