
Anfang 2026 werden die globalen Finanzmärkte weiterhin von geopolitischen Spannungen und hoher Unsicherheit geprägt sein. Anleger bevorzugen Anlagen, die als langfristiger Kapitalschutz gelten. In diesem Umfeld bestätigt Gold einmal mehr seinen Status als fundamentaler sicherer Hafen.
Laut Gracie Chen, CEO von Bitget, können die aktuellen Entwicklungen am Goldmarkt als Orientierungshilfe für eine Bitcoin-Preisprognose bis Ende 2026 dienen. In einem Interview mit BeInCrypto teilte die Expertin ihre Einschätzung zum potenziellen BTC-Preis im Dezember mit.
Gold befindet sich in einem stetigen Aufwärtstrend.
Der Goldpreis dürfte sich 2026 nicht abschwächen. Während sich die Weltwirtschaft an anhaltende geopolitische Risiken und strukturelle Veränderungen anpasst, bleibt die Nachfrage nach traditionellen sicheren Anlagen stark.
Aus technischer Sicht scheint die Bewegung einen Aufwärtstrend zu verfolgen. Fibonacci-Extension-Levels deuten auf eine mögliche Spanne von 5.325 bis 5.400 US-Dollar hin, und die anhaltende Nachfrage nahe 4.830 US-Dollar lässt vermuten, dass sich der Markt in einer Expansionsphase befindet und nicht etwa einen Höchststand erreicht hat. Dieses Bild spiegelt typischerweise langfristiges Anlegervertrauen wider und nicht eine kurzfristige Überhitzung.
Warum Bitcoin unterbewertet erscheint
Parallel zum Goldpreisanstieg folgt Bitcoin laut Chen einem ähnlichen Trend und bleibt dabei ein unterbewertetes Anlagegut. Trotz des Einflusses makroökonomischer Faktoren zeichnen sich am Markt Signale ab, die auf eine zunehmende Aufwärtsdynamik hindeuten.
Dazu gehören ein stetiger Kapitalzufluss in ETFs, eine geringere Volatilität im Vergleich zu Technologieaktien und die Weiterentwicklung der Gesetzgebung zur Struktur des Kryptomarktes in den USA. Ein weiterer Faktor ist der sich verändernde Marktzyklus, der zunehmend von traditionellen historischen Mustern abweicht und immer weniger vorhersehbar wird.
Bitcoin-Preisprognose für Ende 2026
Wenn die aktuellen Bedingungen anhalten, wird das Wachstumspotenzial von Bitcoin bis Ende 2026 auf 150.000 bis 180.000 US-Dollar geschätzt. Dieses Szenario basiert nicht auf kurzfristigen Erwartungen, sondern auf der schrittweisen Stärkung der Rolle des digitalen Vermögenswerts als Wertspeicher.
In diesem Kontext ist der Anstieg des Goldpreises auf 5.000 US-Dollar und darüber hinaus kein Wettbewerbsfaktor, sondern vielmehr eine Bestätigung des allgemeinen makroökonomischen Trends. Beide Anlageklassen spiegeln den Wunsch der Anleger wider, ihr Kapital angesichts von Inflation, Verschuldung und geopolitischen Risiken zu schützen.
Ergebnis
Die Bitcoin-Prognose für Ende 2026 erfolgt vor dem Hintergrund umfassenderer Veränderungen im globalen Finanzsystem. In diesem Kontext wird der digitale Vermögenswert zunehmend als Bestandteil einer langfristigen Anlagestrategie betrachtet, deren Dynamik sich mit der traditioneller defensiver Instrumente zu überschneiden beginnt.
