
Laut einem neuen Essay von Maelstrom-Gründer Arthur Hayes hat der native Token der Hyperliquid-Plattform das Potenzial, einen Wert von 150 US-Dollar zu erreichen.
Der BitMEX-Mitbegründer setzt seine Hoffnungen auf das einzigartige Wirtschaftsmodell von Hyperliquid und dessen Fähigkeit, zentralisierten Börsen (CEXs) Marktanteile abzunehmen.
Rückkauf
Hayes betonte, dass Hyperliquid derzeit das profitabelste Kryptoprojekt außerhalb der Stablecoin-Emittenten sei. Er erklärte, dass das Protokoll rekordverdächtige 97 % seiner Einnahmen für den Rückkauf von $HYPE- Token auf dem freien Markt ausgibt.
Er merkte an, dass kein anderes Projekt in der Branche einen so signifikanten Anteil der Gewinne an die Anlageninhaber zurückgibt.
Der Analyst wies zudem auf die Unterbewertung der Münze hin, betrachtet man diese anhand klassischer Finanzkennzahlen.
$HYPE wird derzeit mit einem KGV von rund 12 gehandelt, was Hayes als „lächerlich niedrig“ bezeichnete. Er verglich dies mit traditionellen Börsen wie der Chicago Mercantile Exchange (CME), die mit einem KGV von rund 26 gehandelt wird, und Coinbase, die mit dem über 40-Fachen des Jahresgewinns gehandelt wird.
Expansion in den traditionellen Finanzsektor durch HIP-3
Hayes konzentrierte sich auf das HIP-3-Protokoll, das die Schaffung von Märkten für beliebige Vermögenswerte ohne Genehmigung ermöglicht, und wies auf den Erfolg von TradeXYZ hin, das den Handel mit unbefristeten Verträgen auf die Indizes Nasdaq 100 und S&P 500 sowie auf Gold und Silber einführte.
Laut dem Mitbegründer von BitMEX werden die Handelsvolumina von Edelmetallen auf der Plattform bereits in dreistelliger Millionenhöhe pro Tag gemessen.
„Es sind genau diese ‚traditionellen‘ Instrumente, die zum Haupttreiber für das Umsatzwachstum von Hyperliquid auf das Zielniveau von 1,4 Milliarden US-Dollar pro Jahr werden“, betonte er.
Hayes erwähnte auch die Einführung von HIP-4, das Prognosemärkte und binäre Optionen in die Plattform integrieren und so die Einnahmequellen weiter diversifizieren wird.
“Gezeichnete” Bände
Hayes ging auch auf das Problem der Manipulation im DEX-Markt ein und merkte an, dass viele Plattformen Software einsetzen, um Aktivitäten zu simulieren und Punkte zu „farmen“. Er betonte jedoch, dass Hyperliquid im Vergleich zu seinen Wettbewerbern die höchste Liquiditätsqualität biete.
Als Beleg führte er das niedrige ADV/OI-Verhältnis und den minimalen Slippage bei großen Transaktionen an.
Laut Hayes ist die Ausführung von Aufträgen im Wert von 1 Million Dollar und 10 Millionen Dollar auf Hyperliquid günstiger als auf konkurrierenden Plattformen, obwohl diese niedrigere Gebühren anbieten.
„Es bringt die großen Spieler zurück auf den Platz und sorgt so für organisches Wachstum“, erklärte Hayes.
Weniger Druck vom Team
Der Gründer von Maelstrom nannte eine Änderung der Token-Verteilungspolitik innerhalb des Entwicklerteams als Schlüsselfaktor für das Erreichen des Ziels von 150 US-Dollar. Er stellte fest, dass im Januar und Februar das von den Projektgründern stammende Token-Volumen von 20 % auf symbolische 1 % gesunken war.
Er glaubt, dass das Team nach der Deckung des anfänglichen Bedarfs die Verkäufe bewusst eingeschränkt hat, um die Preiserholung zu unterstützen.
