
Mantra, ein Blockchain-Projekt mit Fokus auf den RWA-Bereich, kündigte die Einführung eines Umstrukturierungsprogramms an. Das Unternehmen erlebte aufgrund des Kursverfalls seines eigenen Tokens ein schwieriges Jahr. Auch die Finanzergebnisse waren vergleichsweise schwach.
Mantra-CEO John Patrick Mullin gab die ergriffenen Maßnahmen bekannt. Er betonte, dass das Unternehmen seine aktive Expansionsphase nun abschließe. Die Optimierung interner Prozesse werde in Kürze beginnen. Mullin erklärte, er sei sich aller Risiken voll bewusst und übernehme die Verantwortung für die getroffenen Entscheidungen. Er schloss auch einen teilweisen Personalabbau nicht aus.
Der CEO von Mantra betonte, dass es bei der Umstrukturierung weniger um Kostensenkung als vielmehr um eine notwendige strategische Neuausrichtung gehe. In mehreren Interviews hob er hervor, dass das Hauptziel darin bestehe, die Effizienz zu steigern und die Ressourcen auf Projekte mit langfristigem Potenzial zu konzentrieren. Gleichzeitig bleibe die Kernstrategie, die sich auf den RWA-Markt konzentriere, unverändert. Der Fokus liege weiterhin auf der Weiterentwicklung der Blockchain-Technologie und der Produkte von Mantra Finance.
Es ist wichtig zu erwähnen, dass die finanziellen Schwierigkeiten mit einem langfristigen Wertverfall der OM-eigenen Kryptowährung zusammenhängen. Anfang des Jahres erreichte ihr Kurs 9 US-Dollar, Mitte April lag er jedoch unter 0,59 US-Dollar. Dies entspricht einem Rückgang von rund 99 % gegenüber dem Höchststand.
Laut Experten geschah dies vor dem Hintergrund einer sehr aggressiven Strategie der Organisation, bei der große Hebelwirkung zum Einsatz kam.
Nach dem Kurssturz kündigte das Unternehmen Maßnahmen zur Erhöhung der Transparenz an, darunter die Dezentralisierung der Validatoren, die Einführung eines Echtzeit-Tokenomics-Dashboards und die Vernichtung von 150 Millionen OM-Token. Trotz dieser radikalen Änderungen belastet der anhaltende Kursverfall das Unternehmen weiterhin.
