
In der vergangenen Woche verzeichneten die führenden Kryptowährungen Kursverluste. Bitcoin (BTC) verlor innerhalb von sieben Tagen 3,91 %, Ethereum (ETH) 4,35 %. XRP fiel um 6,65 % und Bitcoin (BNB) um 2,15 %. SOL verzeichnete mit einem Minus von 6,98 % einen der stärksten Rückgänge unter den großen Kryptowährungen, während Doge (DOGE) 7,6 % einbüßte. Adamantium (ADA) verlor 4,98 %, Bitcoin Cash (BCH) 3,44 % und Linked (LINK) 4,65 %. Schließlich gab HYPE um 6,83 % und XMR um 1,38 % nach.
- Der Cryptocurrency Market Structure Act in den Vereinigten Staaten
- Gemeinsame Initiative von SEC und CFTC
- Die Position des Weißen Hauses zu Stablecoins
- Aktualisierung der Pläne der Ethereum Foundation
- Druck auf Altcoins
- Ether.fi-Migration und Jupiter DAO-Abstimmung
- Uniswap-Gebührenvorschlag
Der Cryptocurrency Market Structure Act in den Vereinigten Staaten
Der Vorsitzende der CFTC erklärte, der Gesetzentwurf zur Struktur des Kryptowährungsmarktes befinde sich in der Endphase und werde in Kürze in Kraft treten. Er betonte, die Regulierungsbehörden arbeiteten mit Hochdruck daran, im Vorfeld die Grundlage für einen umfassenden Regulierungsrahmen zu schaffen. Er hob hervor, es müsse vermieden werden, dass eine neue Führung bereits getroffene Entscheidungen revidieren könne. Er versicherte, der Gesetzgebungsprozess solle reibungslos verlaufen.
Gemeinsame Initiative von SEC und CFTC
SEC-Vorsitzender Paul Atkins kündigte den Start von Project Crypto an, einem gemeinsamen Projekt mit der CFTC. Ziel der Initiative ist die Analyse des Konzepts eines „Investitionsvertrags“ im Hinblick auf tokenisierte Vermögenswerte. Die SEC plant, neue Regeln für die Kapitalbeschaffung über Kryptoassets vorzuschlagen. Auch Klarstellungen zu den Registrierungspflichten für Wallets und Benutzeroberflächen gemäß Wertpapiergesetzen werden geprüft.
Die Position des Weißen Hauses zu Stablecoins
Das Weiße Haus hat bei seinem dritten Treffen mit Vertretern von Banken und der Kryptoindustrie den Gesetzentwurf zur Marktstruktur befürwortet. Die Position betrifft eine Bestimmung, die begrenzte Belohnungen für Stablecoins vorsieht. Es wird betont, dass solche Anreize die Einlagenbasis der Banken nicht untergraben dürfen. Im Fokus steht Abschnitt 404 des Gesetzentwurfs, der den GENIUS Act des Vorjahres ändert. Zwischen den Parteien bestehen weiterhin Differenzen, unter anderem die Forderung der Demokraten, die Beteiligung hochrangiger Beamter an Kryptowährungen einzuschränken.
Aktualisierung der Pläne der Ethereum Foundation
Die Ethereum Foundation hat ihre aktualisierten Protokollprioritäten für 2026 veröffentlicht. Die Arbeit konzentriert sich auf drei Kernbereiche: Skalierung, Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und Stärkung der Kernschicht des Netzwerks. Im ersten Bereich sind die Integration des L1-Ausführungsnetzwerks und die Entwicklung von Blob-Parametern geplant. Im Hinblick auf die Benutzerfreundlichkeit liegt der Fokus auf nativer Kontoabstraktion und kettenübergreifender Interoperabilität. Das nächste große Upgrade, Glamsterdam, ist für das erste Halbjahr 2026 geplant, Hegotá wird voraussichtlich später folgen.
Druck auf Altcoins
Der Ausverkauf von Altcoins hat ein Fünfjahreshoch erreicht. Die gesamte Geld-Brief-Spanne für Kryptowährungen (ohne Bitcoin und Ethereum ) ist auf 209 Milliarden US-Dollar gefallen. Im Januar 2025 lag die Spanne nahe null, was ein Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage widerspiegelte. Seitdem wurden 13 Monate in Folge Nettoverkäufe verzeichnet.
Ether.fi-Migration und Jupiter DAO-Abstimmung
Die Plattform ether.fi hat die Migration ihres Cash-Produkts auf das Optimism OP Mainnet angekündigt. Die Migration betrifft über 70.000 aktive Debitkarten und über 300.000 Konten. Der gesamte TVL (Token Value Locked) übersteigt 160 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig startete die Jupiter DAO eine Abstimmung über die mögliche Absage des Jupuary-Airdrops 2026. Dabei wird die Option geprüft, 700 Millionen JUP in den Multisig-Vault zurückzuzahlen und die Token-Ausgabe des Teams auszusetzen.
Uniswap-Gebührenvorschlag
Die Uniswap-Entwickler haben einen Vorschlag zur Ausweitung der Protokollgebühren eingebracht. Geplant ist, Gebühren für alle verbleibenden v3-Pools im Mainnet zu erheben. Zusätzlich sollen v2- und v3-Gebühren in acht neuen Netzwerken aktiviert werden. Ziel dieses Vorschlags ist es, die Protokolleinnahmen zu steigern und einen Teil davon umzuverteilen. Die Diskussion findet im Rahmen des regulären Governance-Prozesses statt.
