
Ripple ( $XRP ) kündigte die Einführung einer umfassenden Initiative für künstliche Intelligenz an, um die Sicherheit seines $XRP Ledger (XRPL) zu verbessern. Dies geschieht als Reaktion auf den zunehmenden Einsatz von KI durch Cyberkriminelle zur Aufdeckung von Schwachstellen in der Blockchain-Technologie.
Das Unternehmen erklärte, das Hauptziel dieses neuen Ansatzes sei die Schaffung einer widerstandsfähigeren Infrastruktur durch die Identifizierung von Schwachstellen, bevor diese die Produktionsumgebung erreichen.
RippleXDevs Entwicklungsleiter J. Ayo Akinyele gab bekannt, dass ein proaktiveres, KI-gestütztes Modell zur Verbesserung der XRPL-Sicherheit implementiert wurde. Akinyele erklärte, die Zuverlässigkeit des Systems werde kontinuierlich durch KI-gestützte Tests in jeder Phase des Entwicklungsprozesses, ein dediziertes „Red Team“ und strengere Bewertungskriterien verbessert.
Im Rahmen seiner neuen Strategie überarbeitet Ripple den gesamten Softwareentwicklungszyklus von XRPL. KI-gestützte Code-Reviews, Bedrohungsmodellierung und Angriffsszenario-Simulationen dienen dazu, potenzielle Risiken auf verschiedenen Systemebenen frühzeitig zu erkennen. Darüber hinaus ermöglicht KI eine umfassendere Sicherheitsanalyse durch die Simulation von Grenzszenarien und Stresstests, die manuell nur schwer zu erstellen sind. Dieser Ansatz markiert den Wandel von einem reaktiven, fehlerbehebenden Modell hin zu einer proaktiven Sicherheitsarchitektur.
Verwandte Meldung: Warum ist der Bitcoin-Kurs heute gefallen? Er kämpft darum, die 65.000-Dollar-Marke zu durchbrechen! Hier finden Sie die Liquidationsdaten und wichtige Informationen.
Ripple hat zudem ein spezielles „Red Team“ eingerichtet, das mithilfe künstlicher Intelligenz den XRPL-Code kontinuierlich in realen Anwendungsfällen testet. Das Unternehmen gab bekannt, dass dieses Team über zehn Schwachstellen identifiziert hat, die priorisiert und behoben wurden. Ziel ist es nicht nur, Fehler zu finden, sondern auch die Stabilität des Systems während der gesamten Entwicklung kontinuierlich zu testen.
XRPL, das seit 2012 ununterbrochen in Betrieb ist, hat über 100 Millionen Ledger verarbeitet und über 3 Milliarden Transaktionen ausgeführt, wodurch Transaktionen in Milliardenhöhe ermöglicht wurden. Ripple weist jedoch darauf hin, dass eine so lange Geschichte technische Komplexität und die Auswirkungen veralteter Designentscheidungen mit sich bringt. Das Unternehmen betont insbesondere, dass die Sicherheit an der Schnittstelle zwischen bestehenden Systemkomponenten und neuen Funktionen am anfälligsten ist.
Das Unternehmen verschärft zudem die Sicherheitskriterien für Netzwerk-Upgrades. Die neuen Regeln sollen sicherstellen, dass wesentliche Änderungen mehreren unabhängigen Prüfungen unterzogen werden, die Angriffsmodellierung erweitert und klarere Sicherheitsstandards definiert werden. Ripple erklärte, dass diese Kriterien in Zusammenarbeit mit der XRPL-Community erarbeitet und transparent veröffentlicht werden.
Dies ist keine Anlageberatung.
