
Der japanische Finanzriese SBI Holdings und die Startale Group haben die Einführung von JPYSC angekündigt, einem an den japanischen Yen gekoppelten Stablecoin, der sich an Unternehmen und den grenzüberschreitenden Handel richtet. Laut Ankündigung ist JPYSC Japans erster Stablecoin, der von einer Vertrauensbank gedeckt wird.
Der Stablecoin wird von der SBI Shinsei Trust Bank gemäß den lokalen Vorschriften für digitale Vermögenswerte herausgegeben. Die Kryptowährungsbörse der Gruppe, SBI VC Trade, fungiert als Hauptvertriebspartner, während Startale die technische Entwicklung übernimmt.
Die Unternehmen erklärten, der auf Yen lautende, von Treuhandbanken gedeckte Stablecoin könne die Rolle des japanischen Yen im digitalen Finanzwesen stärken und eine regulierte Alternative in einem Markt bieten, der derzeit von auf dem US-Dollar basierenden Stablecoins dominiert wird.
Das anfängliche Interesse von institutionellen Anlegern und Unternehmen unterstreicht die Nachfrage nach an den Yen gekoppelten Stablecoins in Zahlungssystemen, im Treasury-Management und im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr.
JPYSC wurde so konzipiert, dass die Interoperabilität zwischen traditioneller Finanzinfrastruktur und verschiedenen Blockchain-Netzwerken gewährleistet ist. Startale-CEO Sota Watanabe erklärte, dass der an den Yen gekoppelte Stablecoin nicht nur im alltäglichen Zahlungsverkehr, sondern auch in neuen Anwendungsfällen wie der Verteilung tokenisierter Vermögenswerte und Zahlungen zwischen KI-Systemen eine zentrale Rolle spielen wird.
Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung ist der Start des JPYSC für das zweite Quartal dieses Jahres geplant. Japan hat im Jahr 2022 durch eine Änderung des Zahlungsdienstegesetzes Fiatgeld-gedeckte Stablecoins als „elektronische Zahlungsinstrumente“ anerkannt.
*Dies ist keine Anlageberatung.
