Börse Stuttgart und Tradias werden eine gemeinsame Krypto-Plattform schaffen

Die Börse Stuttgart Gruppe (BSG), eine der größten Börsen Europas, wird ihre Sparte für digitale Vermögenswerte mit dem Handelshaus Tradias fusionieren.

Durch den Zusammenschluss entsteht eine einheitliche Struktur für die Zusammenarbeit mit institutionellen Kunden – Banken, Brokern und Vermögensverwaltern. Das fusionierte Unternehmen wird ein umfassendes Leistungsspektrum anbieten: von Brokerage und Handel bis hin zu Verwahrung, Staking und Tokenisierung von Vermögenswerten.

Die neue Struktur wird rund 300 Mitarbeiter beschäftigen. Das Unternehmen wird über ein einziges Managementteam verfügen.

Die Parteien machten keine Angaben zu den finanziellen Details der Transaktion. Laut Bloomberg-Quellen wird Tradias mit rund 200 Millionen Euro bewertet, der Wert des fusionierten Unternehmens wird 590 Millionen US-Dollar übersteigen.

Die BSG entwickelt den Kryptosektor über ihre Tochtergesellschaft Boerse Stuttgart Digital gemäß der europäischen MiCA-Verordnung. Tradias ist die Digitalsparte des Bankhauses Scheich und verfügt über eine BaFin-Lizenz für den Wertpapierhandel.

Matthias Welkel, Vorstandsvorsitzender der Börse Stuttgart Group, bezeichnete die Fusion als Schritt zur Konsolidierung des europäischen Kryptomarktes. Tradias-Gründer Christopher Beck ergänzte, dass der Deal die gesamte Wertschöpfungskette digitaler Vermögenswerte abdecken werde.

Erinnern wir uns daran, dass die deutsche Niederlassung von ING Anfang Februar den Zugang zu auf Kryptowährungen fokussierten börsengehandelten Schuldverschreibungen für Privatkunden geöffnet hat.

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